Bittere Pleite in Brunn

TSG Brunn – SV Coschütz 2:1

Unsere Aufstellung:

      1 – Niemand      
             
      5 – Keil      
  24 – Wolf       3 – Kosche  
    6 – Jugel   7 – Schmiedl    
10 – Wicht     25 – Reinhold     19 – Leubner
    21 – Hübscher   8 – C. Stier    

Ersatzspieler:

4 – Röder

         

15 – Görner

-> 80. für Reinhold

         

17 – Sänger

-> 46. für C. Stier

         

Tore:
0:1 Reinhold (12.)
1:1 (75.)
2:1 (92., 11m)

Bericht:
Im Vergleich zur Vorwoche konnten wir zwar wieder auf Sven Keil als Libero zurückgreifen, allerdings mussten wir Baatz und Bit ersetzen. Dafür rückte Leubi auf die linke Mittelfeldposition und Christoph Stier stürmte neben Bubsch.

Das Spiel begann ausgeglichen mit leichten Vorteilen für uns. In den ersten Minuten zeigte sich Wurschti besonders auffällig. Er war es auch, der nach 12 Minuten das 0:1 erzielte. Nach einem Ballgewinn passte Wurschti zu Bobby zurück und der öffnete das Spiel mit einem weiten Diagonalball auf Bubsch. Bubsch setzte sich in unnachahmlicher Manier gegen einen Abwehrspieler durch und flankt von links in die Mitte, wo Wurschti unsere erste richtige Chance zur Führung verwertet. Danach neutralisierten sich beide Mannschaften. Brunn versuchte es mit weiten Bällen in den Strafraum, doch Chancen sprangen dabei keine heraus. Richtige Chancen hatten wir zunächst auch nicht. Neben ein paar Fernschüssen (Kojeck, Wichti) gab es nur noch eine erwähnenswerte Situation. Christoph war schneller als sein Gegenspieler, legte den Ball am Keeper vorbei und wurde vom Brunner Keeper im Strafraum umgerannt. Eigentlich war das ein klarer 11m, doch die Pfeife blieb stumm. So ging’s mit einer 1:0 Führung für uns in die Pause.

In der zweiten Halbzeit lief das Spiel zunächst bis zur 58. Minute so weiter: Mittelfeldgeplänkel, viele lange Bälle und keine Torchancen. In der 58. Minute gab’s dann die erste gute Kombination im Spiel. Wurschti, der nach der guten Anfangsviertelstunde etwas den Faden verlor, spielte Wichti links frei. Wichti ließ einen Gegner stehen, zog in den Strafraum und passte zurück auf Bubsch, der aus 5m zum 0:2 einschob – schön wär’s gewesen. Doch leider zeigte die sehr unsichere Assistentin Abseits an… Nach dem Spiel begründet sie dies mit: „Na die standen doch alle auf einer Höhe.“ Die Abseitsregel muss da wohl noch mal geschult werden. In der 64. Minute war es wieder Wichti, der sich im Eins gegen Eins durchsetzte und aus linker Position auf lange Eck abschloss. Leider wurde der Ball knapp übers Tor abgefälscht. Zwei Minuten später war Tohuwabohu im Brunner Strafraum, doch wir brachten den Ball nicht ins Tor. Danach drehte das Spiel. Brunn hatte jetzt mehr Spielanteile und wir wurden immer unsicherer in der Abwehr. So gab es in der 70. Minute die dicke Ausgleichschance für Brunn. Zunächst wurde ein Eckball an die Latte geköpft und auch den Nachschuss setzte Brunn übers Tor. In der 75. war’s dann so weit. Nach einem weiten Brunner Freistoß köpft ein Brunner quer zum Nächsten und dieser drischt den Ball aus 5m unter die Latte zum nicht unverdienten Ausgleich. In der 80. gab es dann eine Gelb-Rote Karte für Brunn nach einem Foul an Bubsch. Doch die Brunner blieben am Drücker. Christian verlor im Mittelfeld den Ball, Bobby schlägt danach über den Ball, doch unser Torwart bleibt Sieger im Duell gegen den Brunner Stürmer. In der 85. Minute durfte auch Sven Keil vorzeitig duschen gehen. Nach einer fragwürdigen Schiedsrichterentscheidung diskutierte er mit dem Schiedsrichter und weil er zuvor schon verwarnt wurde, flog er folgerichtig vom Platz. In der 87. hatte dann Leubi noch mal die Führung auf dem Fuß, doch sein Schuss war zu unplatziert. In der Nachspielzeit ging es dann richtig hoch her. Nach einem plumpen Foul von Kojeck im Strafraum gab es 11m für Brunn. Diesen hielt Martin, doch weil Leubi zu zeitig eingelaufen war, gab es Wiederholung und Brunn nutzte dies zum 2:1. Danach konnte sich Kojeck nicht beherrschen und flog mit glatt Rot vom Platz. Danach war Schluss.

Nach einer soliden ersten Halbzeit haben wir leider das Spiel aus der Hand gegeben. Auch wenn ich den Frust über einige Schiedsrichterentscheidungen verstehen kann, dürfen wir uns nicht so unbeherrscht zeigen, weil wir uns so für die nächsten Wochen geschwächt haben. Außerdem war es vor allem unsere mäßige Leistung in der zweiten Halbzeit, die das Spiel zum Kippen brachte. So konnten wir auch den Ausrutscher von Wernesgrün in Neumark nicht nutzen und haben jetzt nur noch 5 Punkte Vorsprung vor Rodewisch. Nächste Woche geht’s am Sportfestsamstag zu Hause gegen Neumark. Da heißt es Wiedergutmachung!


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