Endlich mal ein Sieg gegen Lengenfeld

SV Coschütz – Lengenfeld 4:2 (1:0)

Unsere Aufstellung:

      20 – Ebersbach      
             
      5 – Keil      
  17 – Sänger       8 – C. Stier  
    15 – Görner   6 – Jugel    
10 – Wicht     21 – Hübscher     16 – Petzold
    13 – M. Stier   9 – Schmidt    

Ersatzspieler:

11 – M. Dietzsch

-> 70. für Wicht

         

22 – Schiek

-> 78. für M. Stier

         

25 – Reinhold

-> 88. für Hübscher

         

Tore:
1:0 Schmidt (45.)
2:0 Schmidt (54.)
2:1 Mothes (11m, 65.)
3:1 M. Stier (72.)
4:1 Schmidt (86.)
4:2 Mothes (11m, 90.)

Bericht:
Trotz Fritz-Walter-Wetter fanden heute 100 Zuschauer den Weg in die Helmut Börner Kampfbahn. Dort empfingen wir heute den VfB Lengenfeld und es galt aus der Vorsaison noch einiges wieder gut zu machen. Zum einen haben wir letzte Saison nur einen Punkt gegen Lengenfeld geholt, zum anderen sind wir letzte Saison im Pokalhalbfinale auf der Lengenfelder Scheibe ausgeschieden.

Die erste Chance hatte aber Lengenfeld. Nach einem Freistoß von Rudolph rutschte der Ball durch unsere Abwehr, doch Schaffner konnte gegen Riedel den frühen Rückstand verhindern. Danach war viel Stückwerk angesagt. Lengenfeld war optisch leicht überlegen, spielte aber keine weiteren Chancen heraus. Auch bei uns ging nach vorn zunächst nicht viel. Das änderte sich in der 21. Minute. Bit schickte Baatz über links, doch dessen erster Schussversuch wurde noch abgeblockt. Der Abpraller gelangte über Muffi und Bubsch wieder zu Baatz, der aus 5 Metern rechts vorbei schob. Ab da waren wir im Spiel angekommen. In der 35. Minute zirkelte Baatz einen Freistoß Richtung Dreiangel, doch der Lengenfelder Keeper konnte zur Ecke klären. Nur eine Minute später hätte eigentlich die Führung für uns fallen müssen. Bit vernaschte einen Gegenspieler im Strafraum, scheiterte dann aber im Eins-gegen-eins am Lengenfelder Torhüter. Quasi mit dem Pausenpfiff fiel dann die verdiente Führung. Muffi setzte sich über links durch und bediente in der Mitte Bit, der zum 1:0 vollstreckte.

In der zweiten Halbzeit waren wir von Beginn an im Spiel und setzten uns mehr und mehr in der Lengenfelder Hälfte fest. Unsere Stürmer waren jetzt oft nur durch Fouls zu bremsen. In der 51. Minute scheiterte Bit mit einem Freistoß aus 20 Metern noch am Lengenfelder Schlussmann. In der 54. war der dann aber machtlos. Nach einem Foul an Bubsch gab es erneut Freistoß 20 Meter zentral vorm Tor. Den versenkte Bit – leicht durch die Mauer abgefälscht – zum verdienten 2:0. In der Folge waren wir überlegen, aber ohne richtigen Zug zum Tor. Dadurch schlichen sich kleine Nachlässigkeiten bei uns ein. In der 65. fiel quasi aus dem Nichts der Anschlusstreffer für Lengenfeld. Ein weiter Ball in die Spitze wurde von uns unterschätzt und Mothes konnte nur durch ein Foul im Strafraum gestoppt werden. Den fälligen 11m verwandelte er selbst zum 2:1. Die alten Verhältnisse hätten wir schon zwei Minuten später wieder herstellen können. Christoph bediente seinen Bruder Muffi per Flanke, doch dessen Kopfball aus 10 Metern ging noch deutlich drüber. In der 72. Minute machte er es besser. Bubsch vernaschte Berger auf links, flankte in auf den langen Pfosten und Muffi konnte aus 3 Metern zum 3:1 einnicken. Damit belohnte er sich für eine erneut bärenstarke Leistung. In der 84. hatte Lengenfeld die Chance zum Anschluss, aber der Stürmer schoss aus 13 Metern drüber. Danach machte Bit den Deckel drauf. Einen weiten Abstoß von Schaffner unterlief ein Lengenfelder Verteidiger. Bit hatte das richtige Näschen, spekulierte auf den Fehler und schob locker zum 4:1 ein. Als das Spiel schon gelaufen schien, wurde Mothes noch mal an der Strafraumgrenze zu Fall gebracht. Schiedsrichter Gäbler entschied erneut auf Strafstoß und auch diesen verwandelte Mothes selbst zum 4:2 Endstand.

Endlich hat es mal wieder mit einem Sieg gegen Lengenfeld geklappt und dieser war auch absolut verdient. Lengenfeld hatte zwar in der ersten Halbzeit mehr Spielanteile, aber nur eine richtige Torchance. Auch in der zweiten Halbzeit verzeichneten wir ein klares Chancenplus. Nächste Woche gilt es in Schreiersgrün an diese Leistung anzuknüpfen.

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