Wichts Traktorstrahl bringt nächsten Heimsieg

SV Coschütz – Stahlbau Plauen 2:1 (1:1)

Unsere Aufstellung:

1 – Ebersbach
 
5 – Keil
8 – Gräf 24 – Wolf
7 – Schmiedl 6 – Jugel
10 – Wicht 21 – M. Hübscher 16 – Petzold
13 – M. Stier 9 – K. Schmidt

Ersatzspieler:

4 – Röder

22 – Schiek

-> 87. für M. Stier

26 – R. Hübscher

-> 75. für M. Hübscher

Tore:
0:1 Hadam (11.)
1:1 Schmidt (29.)
2:1 Wicht (58.)

Bericht:
Vor knapp 100 Zuschauern empfingen wir heute Stahlbau Plauen, die zuletzt durch deutliche Siege für Aufsehen sorgten. Wir wollten uns nach den beiden Auswärtsniederlagen rehabilitieren. Dabei mussten wir unseren Defensivverbund erneut umstellen. Alex Gräf begann als rechter, Bobby als linker Verteidiger und Schaffner stand diesmal im Tor.

Das Spiel begann zunächst ohne klare Torchancen, aber mit Feldvorteilen für Plauen. Nach einem der zahlreichen leichten Ballverluste in der Anfangsphase nutzte Plauen die Unordnung in unserer Abwehr und als Bobby und Sven hinten allein gelassen wurden, konnte ein Plauener im Strafraum unbedrängt querlegen und Hadam erzielte in der 11. Minute das 0:1. Dieses Tor rüttelte uns wach und wir wurden von Minute zu Minute besser. Ein Freistoß von Wichti in der 29. Minute prallte im Strafraum von Bubsch direkt vor die Füße von Bit, der den Ball unhaltbar aus 7 Metern zum Ausgleich einschoss. Nur zwei Minuten später legte Muffi für Baatz auf, doch dessen Schuss aus 18 Metern ging rechts am Tor vorbei. Die nächste dicke Chance gab’s durch einen Konter in der 42. Minute. Bit schickte Bubsch über links und der flankte scharf vors Tor, doch Schmie verpasste den Ball knapp. Im direkten Gegenzug kam Stahlbau mal wieder zum Abschluss doch der Schuss von Kaiser aus 25 Metern ging links am Tor vorbei. Quasi mit dem Pausenpfiff müssen wir eigentlich in Führung gehen. Wichti brachte einen Freistoß aus 40 Metern halbrechter Position in den Strafraum, wo Bubsch den Ball 5 Meter vor dem Tor eigentlich nur noch einnicken muss. Bubsch verpasste aber und der Keeper konnte den noch aufsetzenden Ball gerade noch zur Ecke klären.

In der zweiten Halbzeit gingen wir von Anfang an hoch konzentriert zu Werke. Wichti bediente Muffi nach seiner Balleroberung im gegnerischen Strafraum, doch Muffis Volleyschuss ging zischte rechts am Tor vorbei. In der 52. Minute legte Bit quer auf Schmie, doch dessen Schuss aus 20 Metern ging über das Tor. Die nächste Chance hatte wieder Muffi. Er ging bei einem Plauener Klärungsversuch dazwischen, zog direkt aus 11 Metern ab, doch der Schuss ging um Zentimeter links am Tor vorbei. Nur zwei Minuten später hatten wir die nächste Gelegenheit – einen Freistoß in 25 Meter Torentfernung halblinks vorm Stahlbau-Tor. Bit knallte das Ding in die Mauer, doch der Abpraller sprang Schmie vor die Füße und der legte auf für Wichti. Wichti ließ noch einen Gegenspieler stehen und hämmerte den Ball aus 25 Metern unhaltbar zur jetzt verdienten 2:1 Führung unter die Latte. Man munkelt das spätestens jetzt die Relativitätstheorie von Albert Einstein widerlegt ist, denn der Ball war schneller als das Licht 😉 Nach dem 2:1 kontrollierten wir das Spiel und ließen zunächst nicht mehr viel zu. Erst kurz vor dem Abpfiff wurde es noch einmal spannend. In der 89. Minute muss Bit den Sack eigentlich zu machen. Nach toller Einzelleistung vernaschte Bit sogar noch den Torwart und schoss dann übers leere Tor. Im Gegenzug wurde ein Stahlbauspieler in unserem Strafraum zu Fall gebracht, doch zu unserem Glück blieb die Pfeife des Schiedsrichters stumm. Danach war Schluss und der nächste Heimdreier unter Dach und Fach.

Am Ende war es nach etwas schwächerer Anfangsphase ein verdienter Heimsieg. Die Mannschaft hat sich nach dem Rückstand toll ins Spiel zurückgekämpft und in der zweiten Halbzeit fast nichts mehr zugelassen. Nächste Woche empfangen wir zu Hause die Oberligareserve vom VfB Auerbach zum letzten Punktspiel vor der Winterpause. Dort müssen wir unsere Chancen dann konsequent nutzen, damit wir nicht wie im Hinspiel (3:0 für VfB Auerbach) und beinahe auch heute bestraft werden.

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