Ohrenbeißer heute eine Nummer zu groß!

Treuen – SV Coschütz 3:1 (1:1)

Unsere Aufstellung:

1 – Spitzner
 
19 – Leubner
17 – Sänger 12 – Scharm
26 – R. Hübscher 5 – Görner
 
6 – Jugel 21 – M. Hübscher 25 – Reinhold 16 – Petzold
 
9 – Schmidt

Ersatzspieler:

2 – Dietzsch

-> 37. für Jugel

13 – M. Stier

-> 80. für Reinhold

Tore:
0:1 Schmidt (23.)
1:1 Meyer (45.)
2:1 Barschdorf (76.)
3:1 Meyer (90.)

Bericht:
Heute mussten wir beim Tabellenführer aus Treuen ran. Im Vergleich zur Vorwoche wurde unsere Aufstellung aufgrund von Sperren und Verletzungen wieder gründlich durcheinander gewürfelt. Außerdem konnten wir wieder auf Nuno Gomes zurückgreifen. Im Hinspiel hatten wir trotz 70 Minuten Unterzahl und 0:3 Rückstand zur Pause noch ein 4:4 erkämpft. Treuen hatte also etwas gut zu machen.

Das merkte man auch von Beginn an. Treuen übernahm sofort die Spielkontrolle und wir versuchten die Räume eng zu machen und auf Konter zu setzen. So tat sich Treuen anfangs schwer klare Chancen herauszuspielen. Meist versuchten sie es über den sehr agilen Meyer, den Kasten aber im Verlauf der ersten Halbzeit immer besser in den Griff bekam. Da bei Treuen der letzte Pass aber oft nicht ankam, kamen wir Stück für Stück besser ins Spiel. Unsere erste gute Möglichkeit resultierte aus einem Konter, bei dem Wurschti 40m vorm Tor plötzlich Eins-gegen-eins. Leider behielt Wurschti nicht die nötige Ruhe und Treuen konnte klären. Ab da kamen wir aber immer öfter zu gefährlichen Kontern. Erst störten sich Bubsch und Bit noch nach einer Eingabe von Wurschti. In der nächsten Situation kam Treuen dann wieder einen Schritt zu spät und mussten Bit dann 20m vorm Tor mit einem Foul bremsen. Den fälligen Freistoß verwandelte Bit unhaltbar zum nicht unverdienten 0:1. Ab da zog Treuen spürbar das Tempo an, aber verstrickte sich oft im Klein-klein durch die Mitte. Eine dicke Chance hatte erneut Meyer, nachdem der Schiedsrichter trotz eigentlicher Abseitsstellung weiterspielen ließ und Meyer den Ball zwei Meter vorm Tor links vorbei schob. Gerade eingewechselt, hätte ich dann nach einer Ecke aus 16 Metern für eine bequeme 0:2 Führung sorgen können, doch statt nem ordentlichen Schuss kam nur ein Kullerball, der den Torwart nicht sonderlich forderte. In den letzten fünf Minuten vor der Pause gelang es uns nicht mehr die Bälle vorn fest zu machen. Das Resultat: Der Ausgleich fiel in der 45. Minute nach einem unglücklich abgefälschten Schuss von Meyer.

In der zweiten Halbzeit hatte Treuen lange Zeit keine klaren Chancen. Bis auf ein Schüsschen von Wurschti brachten wir aber auch nichts zu Stande. Ab der 60. Minute fiel es uns dann wieder schwer die Bälle vorne zu halten und so wurde Treuen dominanter. Immer wieder sorgten Barschdorf und Meyer für Gefahr. Zunächst ging Barschdorfs Kopfball nach Flanke von rechts knapp rechts am Pfosten vorbei. Dann wurde er von Meyer an der 16 freigespielt, drehte sich um seinen Gegner und knallte das Leder gegen die Latte – puh, Glück gehabt. In der 78. Minute gab es dann das Highlight des Tages zu sehen. Erneut kam eine Flanke von der rechten Treuener Angriffseite in den Strafraum, wurde am kurzen Pfosten verlängert und Barschdorf verwandelte diesen Ball per Fallrückzieher aus 8 Metern zum jetzt auch verdienten 2:1. Kurz darauf hatten wir die Chance zum Ausgleich. Bubsch war zum wiederholten Male nur per Foulspiel zu bremsen. Den Freistoß aus 40 Metern brachte Leubi hoch in den Strafraum, doch dort war der Treuener Keeper knapp vor Bit am Ball. Auf der Gegenseite hatte Treuen dann die Entscheidung auf dem Fuß. Erst klärten AJ und Kasten mit vereinten Kräften knapp vor der Torlinie. Nur kurz darauf kratzte AJ einen Freistoß von Wolf aus dem Eck. Kurz vor Schluss warfen wir noch einmal alles nach vorne. Doch hier übernahm der Schiedsrichter eine entscheidende Rolle. Er ließ nach klarem Foul an Bit, dem das Trikot fast ausgezogen wurde, weiterlaufen statt auf Freistoß für uns am Treuener 16er zu entscheiden. Den Konter nutzte dann Treuen in einer Überzahlsituation und Meyer verwandelte mit dem Schlusspfiff zum 3:1.

Am Ende hat Treuen trotz ordentlicher Leistung von uns verdient gewonnen. Sie hatten mehr und bessere Chancen. Auf der Leistung lässt sich aber aufbauen und dann lässt sich auch nächste Woche zum Sportfest etwas gegen Kottengrün schnitzen.

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