Knappes Pokalaus gegen Topfavorit

FC Werda – SV Coschütz 3:2 (0:1)

Unsere Aufstellung:

1 – Niemand
 
3 – Keil
2 – Gräf 4 – Scharm
6 – R. Hübscher 5 – Dietzsch
 
10 – Reinhold 9 – Leubner 7 – Schmiedl 8 – Petzold
 
11 – C. Stier

Ersatzspieler:

12 – Schmidt

-> 60. für R. Hübscher

13 – M. Stier

-> 60. für C. Stier

14 – Schiek

-> 70. für Leubner

Tore:
0:1 C. Stier (45.)
1:1 Schlewitz (54.)
2:1 Sikora (65.)
2:2 Schmidt (11m, 76.)
3:2 Stipek (90.)

Bericht:
Gleich in der ersten Pokalrunde gings gegen den Titelverteidiger aus Werda, der sich erneut Prominent verstärkt hat und auch in der Meisterschaft zu den Favoriten gehört. Wir selbst mussten zwar auf etlich Spieler verzichten, brachten aber dennoch eine schlagkräftige Truppe aufs Feld.

In den ersten Minuten tasteten sich beide Mannschaften noch ab, aber dann nahm Werda das Heft mehr und mehr in die Hand. Außer Ballbesitz sprang aber nicht viel für Werda heraus, weil wir sehr gut verschoben und die Räume so eng machten. Auf der anderen Seite musste Werda immer aufpassen bei unseren schnellen Kontern. So war es ein Spiel auf Augenhöhe und kurz vor dem Pausenpfiff wurden wir dann auch für unser gutes Spiel belohnt. Nach einer Balleroberung spielte Schmie in die Nahtstelle der Werdaer Viererkette, Christoph war schneller als sein Gegenspieler und hob den Ball zur 0:1 Führung über den Keeper in die Maschen. Danach war Pause.

Im zweiten Durchgang spielten beide Mannschaften etwas offener. Nach einem Foul von Kalan an Alex Gräf in unserem Strafraum, dass nur der schwache Schiedsrichter Wohlrab nicht sah, glich Werda durch Schlewitz aus. Kurz darauf machte sich der Kräfteverschleiß im Mittelfeld bemerkbar. Werda griff in Überzahl an und ging durch Sikora mit 2:1 in Führung. Doch wer dachte, dass damit das Spiel gelaufen war, sah sich getäuscht, denn unsere schnellen Leute in der Offensive bekam Werda nie in den Griff. Nach schönem Angriff über rechts musste Muffi aus 9 Metern nur noch einschieben, doch er verhaspelte sich und so konnte Werda noch klären. Besser lief es nach einem langen Diagonalball von Keilemann auf Baatz. Dieser war zu schnell für seinen Gegenspieler und der konnte nur noch Foul spielen. Im Strafraum bedeutet das 11m und diesen verwandelte Bit sicher zum Ausgleich. Beide Teams spielten jetzt mit offenem Visier und Werda hatte einige Chancen, bei denen Martin im Tor aber stets auf dem Posten war. Bei uns gingen die Angriffe jetzt meist über Muffi. Mal wieder von Bit auf die Reise geschickt, war Muffi erneut zu schnell für die Werda Defensive und wurde vom letzten Mann rüde zu Fall gebracht. Eigentlich gab es da keine zwei Meinungen, aber Schiedsrichter Wohlrab belehrte uns eines Besseren. Er wollte tatsächlich Freistoß für Werda geben, aber zum Glück hatte er mit Wehner und Kraus zwei aufmerksame Assistenten, die ihn aufklärten. So gab es Freistoß, aber der Platzverweis blieb aus. Leider brachte der nichts ein und so hatte Werda die letzte Gelegenheit im Spiel. Beim Freistoß halbrechter Position spielten wir kurz vor Schluss auf Abseits, die Fahne blieb unten und Stipek nickte in der 90. Minute zum 3:2 ein. Das war die Entscheidung, weil der Schiedsrichter die Partie danach gleich beendete.

Unterm Strich war das ein richtig gutes Spiel von uns und mit etwas mehr Glück wäre hier sicher auch ein Sieg drin gewesen. So bleibt es ein guter Härtetest für die kommende Saison.

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. zu blöd das wir beim 3:2 auf Abseits gespielt haben 😉
    Martin hatte da natürlich keine Chance an den Ball zu kommen, so ein Pech!

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