Von Stahlbau überrollt!

SV Coschütz – Stahlbau Plauen 2:8 (1:3)

Unsere Aufstellung:

1 – Spitzner
 
5 – Keil
17 – Sänger 12 – Scharm
7 – Schmiedl 2 – Dietzsch
10 – Wicht 25 – Reinhold 16 – Petzold
26 – R. Hübscher 21 – M. Hübscher

Ersatzspieler:

14 – Grau

19 – Leubner

-> 46. für Scharm

20 – Niemand

24 – Wolf

-> 65. für R. Hübscher

Tore:
1:0 M. Hübscher (10.)
1:1 Bär (21.)
1:2 Bär (28.)
1:3 Bär (34.)
1:4 Bär (59.)
2:4 Schmiedl (11m, 60.)
2:5 Hadam (68.)
2:6 Bär (84.)
2:7 Hartung (86.)
2:8 Bär (87.)

Bericht:
Heute mussten wir vor unseren treuen Fans gegen Stahlbau Plauen ran und durch die Ergebnisse der letzten Wochen waren wir eigentlich schon zum Punkten gezwungen.

Allerdings übernahm Stahlbau von Beginn an die Initiative. Durch ihre Viererkette schufen sie ständig Überzahlsituationen im Mittelfeld und setzten uns zeitig unter Druck. Allerdings gab es dadurch auch räume zum Kontern. Diese nutzten wir dann auch zur 1:0 Führung. Wichti vernaschte auf Höhe der Mittellinie seinen Gegenspieler und bediente dann mit einem tollen Pass durch die Schnittstelle der Abwehr Bubsch, der den Stahlbau-Keeper mit einem Heber überwand. Nur zwei Minuten später gab es eine ähnliche Situation. Diesmal war Baatz über links durch, doch er verpasste es selbst den abzuschließen und sein Pass wurde abgefangen. Stahlbau band uns jetzt noch mehr am eigenen 16ner und in der Folge dessen bekamen sie auch Chancen. Die erste dicke Chance nutzte Bär zum verdienten Ausgleich. Das 1:2 und das 1:3 erzielte ebenfalls Bär. Beide Treffer waren fragwürdig. Der Ecke zum 1:2 ging ein klares Foul an Sven voraus und beim 1:3 stand der Außenstürmer wohl im Abseits. Nichts desto trotz war die 1:3 Pausenführung für Stahlbau verdient.

Halbzeit 2 begann wie die erste aufhörte: Mit einem Tor von Bär zum 1:4. Dabei startete er ein tolles Solo fast an der Mittellinie, vernaschte 4 Spieler von uns, die aber nur halbherzig angriffen und verwandelte eiskalt. Die Vorentscheidung? Nein! Quasi im direkten Gegenzug setzte sich Baatz auf links durch und seine Eingabe traf einen Stahlbau-Spieler am Arm. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Den hätte man aber nicht geben müssen. Wie dem auch sei, Schmie verwandelte zum 2:4. Unseren Hoffnungen wurde durch das 2:5 ein gewaltiger Dämpfer verpasst und spätestens mit dem Platzverweis von Leubi wurden sie komplett im Keim erstickt. Danach versuchten wir naiv weiter nach vorn zu spielen und wurden dafür eiskalt bestraft. Stahlbau fuhr noch drei schnelle Konter und schraubte das Ergebnis auf 2:8 in die Höhe.

Momentan scheint der Wurm drin. Wir nutzen die Chancen nicht und laden unsere Gegner zum Toreschießen ein. Auch wenn der Einsatz stimmt, reicht das so momentan auf keinen Fall. Die Organisation, die Abstimmung und das Umschaltspiel passen nicht und das mangelnde Selbstvertrauen hilft da leider auch nicht weiter. Wir brauchen jetzt dringend Erfolgserlebnisse und auch weiterhin die Unterstützung der Fans. Die Mannschaft hat auf alle Fälle die Qualität um diese Klasse zu halten. Das gilt es jetzt aber zu zeigen – egal wer auf dem Platz steht! Nächste Woche erwartet uns das nächste schwere Spiel in Plauen gegen die Fortuna. Dort wollen wir versuchen den Abwärtstrend zu stoppen!

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