Nos vemos en el Oso y el Madroño!

Zwei Wochen Madrid waren eine neue und einzigartige Erfahrung, auch wenn ich sicher wiederkehren werde. Die Stadt ist unglaublich.

Gewohnt habe ich Barrio de las Letras gleich beim Plaza Santa Ana. Zentraler geht eigentlich gar nicht – es sei denn man schläft in der Metrostation bei der Puerta del Sol 😉 Angekommen bin ich zu Himmelfahrt. Ich war zwar etwas knülle, aber für eine erste Tour rund um die Puerta del Sol hat es gereicht. Gelandet bin ich schließlich im Azucar. Ja, auch in Madrid gibt es diese Salsa Location – und das beste ist: Es gibt sogar zwei! Allerdings wird hier auch sehr viel Bachata gespielt.

Am Freitag galt es zunächst mal die Stadt zu entdecken auf der Suche nach einem Mercadona. Es wäre sicher auch direkter gegangen, aber warum auch den kürzesten Weg gehen, wenn wenn man all den optischen Reizen der Stadt verfallen kann. Am Abend ging dann die unglaubliche Restauranttour duch ganz Madrid los, die erst kurz vor dem Championsleaguefinale endete. Als Beilage gab es Flamenco beim Plaza Santa Ana.

Am Samstag ging’s dann in den Parque de la Casa del Campo zum Joggen. Eigentlich nicht schlecht, aber Pläne zur Orientierung gibt es nur beim See, im Park – Fehlanzeige! Da kann man sich verlaufen… Naja, schlussendlich habe ich einen Weg gefunden und den bin ich dann auch die nächsten Male entlang gerannt.

Am dem Tag kam dann auch Bethany aus Southhampton an und am Sonntag gesellte sich Zerhaya aus Holland in unsere Multi-Kulti-WG. Zusammen sind wir dann gleich mal Essen gegangen und haben dann den Abend in der Stadt ausklingen lassen.

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Montag früh stand der Einstufungstest bei Babylon auf dem Programm. Danach hatte ich am Vormittag unterricht bei Javier und Maria, aber nur an diesem Tag. Weil bei Babylon nur maximal 10 Schüler in einer Klasse sein dürfen, hatte ich ab Dienstag am Nachmittag Unterricht – wie auch meine neuen WG Mitbewohnerinnen. In der Klasse war ich zuammen mit Michael und so hatten wir fast Privatunterricht. Die Lehrer waren dann Jana und Andrés. Da es auch keine Konversationsklasse in meinem Niveau gab, habe ich dafür eine Privatstunde bei Natalia bekommen.


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Am Abend gings dann in die Stadt mit Zerhaya und Bethany und weil am Mittwoch San Isidro in Madrid war (Feiertag zu Ehren des Schutzheiligen von Madrid) gings auch etwas länger… Am Mittwoch stand da eine mehr oder weniger ziellose Stadterkundung zusammen mit Zerhaya auf dem Programm – naja, der Weg war das Ziel! Nachdem wir ein paar tolle Ecken Madrids gesehen hatten, gelangten wir am am Vicente Calderon vorbei zur Feria del San Isidro. Den Rückweg haben wir dann nur noch mit der Metro geschafft. Am Abend ging’s dann mal wieder Essen und danach habe ich mir das Europa League Finale in einem Irish Pub reingezogen…


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Am Donnerstag stand dann wieder Schule auf dem Programm und danach war ich mal wieder joggen durch den Parque de la Casa del Campo (diesmal ohne Orientierungsprobleme). Im Anschluss gings noch essen, aber mit Party war dann nicht mehr so viel los, denn schließlich mussten ja mitten in der Nacht noch die Hausaufgaben gemacht werden… Am Freitag stand neben Schule, dem vielen Essen, dem Finale der Copa del Rey zwischen Atletico und Real natürlich auch Party auf der Agenda.

Trotz all der Feierei setzten wir am Samstag unsere Erkundungstour durch Madrid fort. An der beeindruckenden Bahnhofsstation Atocha vorbei ging’s durch den Retiro in den Norden der Stadt. Leider spielte das Wetter nicht so mit. Auf dem Heimweg passierten wir dan Plaza Colón, Plaza Cibeles und Plaza Neptuno, wo gerade die Pokalsiegfeier von Atletico begann. Am Abend hieß es dann langsam Abschied nehmen von Bethany und danach war Salsa im Azucar angesagt.


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Am Sonntag ließen wir es etwas ruhiger angehen, schauten uns den Palacio Real und den Plaza España an und schlenderten dann über die Gran Vía in Richtung Zentrum zurück. Für Bethany kam am Sonntagabend Wendy aus Glasgow in unsere WG. Sie arbeitet bei der BBC als Sportreporterin und kennt natürlich all die Alan Shearers, Sir Alex Fergusons und Co. persönlich. Ein Fußballverrückter wie ich will da natürlich mehr wissen… Am Abend sind Zerhaya, Wendy und ich dann gleich mal in mein Lieblingsrestaurant (eines von vielen) gegangen.

Ab Montag hatte ich am Vormittag Unterricht und das war Anfangs nicht so leicht, aber bei solchen Lehrern, mit ihrer unglaublicher Energie und Begeisterung, wird man automatisch munter. Die Klasse war jetzt zwar größer, aber Maria und Javier managten das spitze. Außerdem waren die „Mitschüler“ richtig gut und super nett. In der Konversationsstunde hatte ich erneut Natalia. Die Fiestas konnte ich in dieser Woche natürlich nicht mehr ganz so lange genießen. Deshalb ging ich am Montag mal wieder joggen.

Am Dienstag war ich beim Santiago Bernabeu, ging dann mit Wendy und Zerhaya essen, bevor wir am Abend mit unseren spanischen Mitbewohnerinnen Nati und Paula in einer Bar mit Sandstrand landeten. Am Mittwoch zog dann noch Chris aus Florida bei uns ein. Er ist auch ziemlich fußballverrückt, aber wenn man ursprünglich aus dem Ruhrpott kommt, muss das wohl so sein 😉 Am Abend gingen wir dann alle zum Happy Miercoles mit Javier.

Am Donnerstag war uns schon vorher klar, dass wir am Abend Party machen wollten, weil es für Zerhaya die letzte Möglichkeit in Madrid war. Vorher gingen wir aber noch zur Schule und danach schlenderten wir quer duch die Stadt bis zum Parque de la Casa del Campo. Beim Joggen hatte ich immer die Metro zum Park genommen, aber ich hätte es bereut, wenn ich den Weg nicht mindestens einmal zu Fuß gegangen wäre. Abends gingen wir zusammen Essen und zogen anschließend um die Häuser…


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Am Freitag hieß es Abschied nehmen von den Leuten in der Schule und den Lehrern und am Abend dann auch von Zerhaya. Im Anschluss gings dann mal wieder Salsa tanzen, bis die Akkus leer waren… Drum wurde am Samstag etwas länger geschlafen und danach stand natürlich das Champions League Finale im Fokus, das ich zusammen mit Wendy und Chris in einem bis unters Dach gefüllten Irish Pub verfolgte.

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Danach nahm ich Abschied von Wendy, Chris, Madrid, … mal sehen für wie lange?

„De día viviré pensando en tu sonrisa
de noche las estrellas me acompañaran
serás como una luz que alumbra en mi destino
me voy pero te juro que mañana volveré“

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