El tiempo pasaba volando!

Ich kam am Samstagnachmittag in Barcelona an habe meine Sachen zunächst mal in meine Unterkunft gebracht. Das Haus war beim Parc de Joan Miró in der Nähe des Plaça d’Espanya und weil die Wohnung obersten Stockwerk befand, hatte man vom Balkon aus eine geniale Aussicht in Richtung Montjuïc und das Museu Nacional d’Art de Catalunya. In der Wohnung lebte auch Anna die Vermieterin. Eine deutsche, die aber seit einigen Jahren in Barcelona lebt – ¡Qué guay!
Am Abend schlenderte ich nach noch ein wenig durch das Distrikt Gracia, in dem gerade die Fiesta Major de Gràcia stattfand. Der Wettbewerb um die bestgeschmückte Straße wird begleitet von unzähligen Konzerten und Party durch die ganze Nacht.

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Am Sonntag habe ich dann mit Sport angefangen und meinen neuen Laufschuhen gleich mal meine Lieblingsjoggingstrecke in Barcelona hoch zum Monjuïc gezeigt. Nach einem ausgiebigen Mittagessen ging’s an den Strand. Naja, ich wollte eigentlich nur ein paar Pigmente haschen, aber den Sonnenbrand gab’s gratis dazu. Am Abend ging’s dann zum Salsatanzen ins Antilla.

Montag früh um 9 stand Spanischunterricht bei Babylon an. Wegen der Fiesta am Vorabend war ich etwas spät dran und musste bin gleich in die Klasse. Mein Lehrer im ersten Kurs war David. Aber die Stunde begann zunächst mit Wiedersehensfreunde, denn Nate, der auch schon in Madrid in meiner Klasse war, ist in der Zwischenzeit nach Barcelona gewechselt. Außerdem lernte ich noch Anna, Eileen, Andreea, und Kordula kennen. In der Pause ging es dann gleich mit reichlich Umarmungen weiter, als ich meine ganzen Lehrer Natalia und Marga aus den vergangenen Jahren traf. Nach einem Cortado hatte ich in der 2. Stunde wie im Vorjahr Unterricht bei Raquel. Nach der Schule und dem Joggen ging’s dann wieder in Richtung Gracia – diesmal aber nicht ganz so lange 😉

Am Dienstag zeigte sich mal wieder, dass die Welt ein Dorf ist. Auf dem Heimweg nach der Schule traf ich vor meinem Haus zufällig Sergio aus Zürich, der ebenfalls in Madrid in diesem Jahr in meiner Klasse war. Er war zum Urlaub gerade in Barcelona – unglaublich!!!
Weil meine Laufschuhe vom Montjuïc nicht genug bekommen konnten, ging ich erneut eine Runde laufen. Danach ging ich mit Anna lecker syrisch essen, weil es ihr letzter Tag in BCN war, bevor sie nach Shanghai musste. Am nächsten Tag sollte dann die nächste ausgefallene kulinarische Erfahrung folgen…

Am Mittwoch war abends natürlich Happy Miércoles angesagt. Dort traf ich dann auch Kimberly wieder, die nach wie vor in Barcelona lebt. Außerdem kam auch Sergio zum und einige andere alte Bekannte. Als ich der Mittwoch langsam dem Ende neigte, kam unseren chinesischen Mitschülern die Idee uns mal richtiges chinesisches Essen näher zu bringen. Also ging’s direkt zum Chinesen und dort wurde dann alles probiert, was kurz zuvor noch kreuchte und fleuchte – Entenkopf, Entenfüße, Frösche (nicht nur die Schenkel, sondern komplett), … Zu guter Letzt wurden dann noch extrem scharfe Chilischoten probiert. Das habe ich allerdings weggelassen, nachdem ich noch nie zuvor solche Schweißausbrüche gesehen habe. David, mein Lehrer, hatte am nächsten Tag noch damit zu kämpfen… Nach dem ganzen Essen brauchte ich natürlich noch etwas Bewegung und ging auf eine Runde Salsa ins Agua de Luna. Dort traf ich dann Andreea aus meiner Klasse.

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Nach der Schule und dem Joggen ging ich am Donnerstag mal in ein Galizisches Restaurant Essen. Im Anschluss ging ich wieder zum Salsatanzen im Antilla. Dort gab es mit Salsatap auch etwas Show geboten. Außerdem wurden wie immer ein paar Open Shines gezeigt. Der Abend war einfach genial! Deshalb ging es auch ein wenig länger 😉

Die Folgen dessen merkte ich am Freitag früh, denn ich musste mich schon ganz schön quälen um pünktlich um 9 in der Schule zu sein. Dort war es aber wie immer bei Babylon. Die Lehrer lassen dich den Schlafmangel mit ihrer Energie und Vitalität sehr schnell vergessen. Da es mein letzter Tag bei Babylon BCN in diesem Jahr war, hieß es am Nachmittag dann leider Abschied nehmen von den Lehrern und den Mitschülern. Nach einer Runde um den Montjuïc ging’s dann wieder ins Antilla, allerdings machte sich der Schlafmangel dann bemerkbar…

Nachdem ich am Samstag ausgeschlafen hatte, machte ich noch eine Tour durch die Stadt, die mich am Parc de L’Espanya Industrial und Sants Estacio in Richtung Camp Nou führte. Danach fuhr ich mit der Metro zum Plaça de Catalunya, schlenderte etwas die Ramblas herunter um dann über die Avinguda Parallel zurück in
Richtung meiner Unterkunft zu laufen. Verabschiedet von BCN habe ich mich dann im Antilla. Dort hat bis halb 4 noch einmal die Tanzfläche geglüht, bevor ich mit dem Taxi ab zum Flughafen musste.

Muchas gracias por esas vacaciones y a todos de Babylon. Es un placer conocer a vosotros! Y muchas gracias a Anna por el alojamiento y tu hospitalidad.
Os echo mucho de menos y voy a volver muy pronto!

Mehr Bilder gibts hier!



Eine Runde weiter!

Nach Toren von Chris Ulinski und Bit (11m) sind wir mit einem 2:0 (1:0) Sieg in Lauterbach in die nächste Pokalrunde eingezogen. Naja, dazwischen gab es reichlich fußballerische Magerkost…

Nächste Woche beim Saisonauftakt gegen Straßberg muss auf jeden Fall eine ordentliche Schippe drauf gelegt werden. In der nächsten Pokalrunde geht es dann eine Woche später gegen Irfersgrün.


Olympische Spiele zu Klagere

Am letzten WE fand nach jahrelangem Warten endlich das nächste Gartenfest an. Nach vielen fußballerischen Vergleichen zwischen Klagere (hochdeutsch Kleingera) und Coschütz, wurden die Kräfte diesmal gleich in mehreren Disziplinen gemessen. Ort des Geschehens war das Areal um den Dorfteich in Klagere, das in in den letzten Jahren auf Vordermann gebracht wurde, um als Schauplatz für ein Sportereignis der internationalen Spitzenklasse würdig zu sein…

Angetreten wurde in 4-Mann Teams, wobei aufgrund des demografischen Wandels grenzübergreifend gemischte Teams zulässig waren und auch Athleten teilnehmen durften, die nicht aus Coschütz oder Klagere stammen. Einzige Startvoraussetzung war die Mitgliedschaft beim SV Coschütz.

Bei der ersten Disziplin wurden bereits Höchstleistungen abgefordert. Vom Start aus musste zu einer Kübelspritze gesprintet werden. An dieser musste der Schlauch samt Düse befestigt werden um im Anschluss einige Flaschen vom Sockel zu spritzen. Da in der Kübelspritze aber etliche Löcher waren, musste permanent Wasser nachgeschüttet werden. Die Zeit wurde erst genommen, wenn alle Flaschen vom Podest gespritzt waren und die Teams wieder am Startpunkt waren. Dazu mussten jeweils zwei Athleten den Teich im Paddelboot überqueren.

In der nächsten Disziplin – Lattenschießen – waren fußballerisches Können, Schnelligkeit und ein gutes Gleichgewichtsgefühl gefordert. In der Staffel musste jeder Olympionike zunächst versuchen die Latte zu treffen, dann zum Teich sprinten, dort über den provisorischen Steg balancieren und vor dem Wechsel an den nächsten erneut gegen die Latte schießen. Für jeden Fehlschuss gab es 30 Strafsekunden.


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Der letzte Wettkampf war Biathlon. Dabei musste man in der ersten Runde zunächst zur Zielwasseraufnahme sprinten, Zielwasser zu sich nehmen, zurück zum Schießstand rennen und dort zwei Schüsse im Sitzen auf bewegte Glühbirnen abgeben. In der weiten Runde musste dann stehend auf Scheiben geschossen werden. Auch hier gab es je Fehlschuss 30 Strafsekunden.

Die strahlenden Sieger waren am Ende die Krawallbrüder, wobei nicht so richtig klar ist, nach welchen Kriterien die Auswertung erfolgte …

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Im Anschluss wurde der Abend mit griechischen Leckereien und reichlich Ouzo abgerundet.

Auf dass das nächste Gartenfest nicht ganz so lange auf sich warten lässt 😉

Mehr Bilder gibt’s hier!



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