59. Coschützer Sportfest

Vom 15. bis 18. Mai 2014 steigt das 59. Coschützer Sportfest. Hier ist schon einmal das Programm:

Donnerstag, 15. Mai

18 Uhr

Skatturnier in der Turnhalle

 

Freitag, 16. Mai

17 Uhr

Fußballturnier der Freizeitmannschaften um den „STERNQUELL-POKAL“

20:45 Uhr

Offizielle Eröffnung des Sportfestes durch die privilegierte Schützengesellschaft Netzschkau und den Bierfassanstich des Bürgermeisters, anschließend „Disco Madness Spezial“ mit Showeinlagen von der „JUMP YOUR STYLE CREW WEIDA“

Samstag, 17. Mai

13 Uhr

Stadtmeisterschaft im Tischtennis

13:15 Uhr

Punktspiel SV Coschütz 2 gegen Adorf 2

15 Uhr

Vogtlandliga Punktspiel SV Coschütz 1 gegen Adorf 1

17 Uhr

Turnier der Ü40 Altherrenmannschaften um den Pokal der Pflege DAHEIM GmbH

20:30 Uhr

Stimmungstanz mit „Die Prinzenberger“

Sonntag, 18. Mai

10 Uhr

2. Uphill Race am Coschützberg – Radfahrer gegen Läufer (Anmeldung ab 9:00 Uhr im Stadion in Coschütz)

12 Uhr

Radrennen für in der Mobilität eingeschränkte Menschen

13 Uhr

Fussball Freundschaftsspiel der Jugend E

15:30 Uhr

Familienprogramm mit Kindergarten Regenbogen, den Sportkids des SVC Coschütz und dem Fanfarenzug aus Greiz

An allen Tagen wird beste Verpflegung angeboten und außerdem ist Rummel Hammerschmidt vor Ort.

Weitere Infos gibt’s unter www.sv-coschuetz.com


Venimus – lusimus – vicimus ;-)

Am 28.12.2013 fand die 37. Auflage des vereinsinternen Hallenfußballturniers des SV Coschütz statt.

Der Spannungsbogen wird erfahrungsgemäß schon bei der Mannschaftsauslosung fast überspannt. 24 Spieler wurden in 6 Mannschaften gelost. Einige Mitspieler waren vom Schicksal schon vorher für eine Mannschaft festgelegt. So verwunderte es niemanden, dass Beng alias „Flankengott“ zusammen mit seinem fußballerischen Ziehvater Christian „Praline“ Täubert in eine Mannschaft gelost wurde. Auch Baatz und Windmühle Görner hätte schon vorher jeder in einer Mannschaft vermutet. Es gibt Dinge, die sind einfach so …

Am Ende gab es eine ziemlich ausgegliche Zusammenstellung der Mannschaften – zumindest auf dem Papier 😉 Denn nach tollen und fairen Partien siegte die Mannschaft um Marcus Grau, Oliver Schiek, Ronny Zech und meine Wenigkeit souverän mit 5 Siegen in 5 Spielen und einem Torverhältnis von 20:4.

Quelle: www.sv-coschuetz.com Quelle: www.sv-coschuetz.com svc-turnier-03_2013-12-28

Torschützenkönige wurden Marcus Grau und Ronny Zech. Bester und auffälligster Spieler war meiner Meinung nach ganz klar Baatz, der auch für die fußballerischen Highlights sorgte.

In guter, alter Tradition wurde das Turnier schließlich im Sportlertreff ausgewertet. Vielen Dank an Ronny Röder für die Organisation, die Schiedsrichter Kai Niemand und Bodo Grundwald und an Albrecht Niemand für die Verpflegung.

Auf eine gutes 38. Weihnachtsturnier in 2014!


Ho, ho, ho!

Es ist so weit. Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Neben besinnlichen Stunden, Jahresrückblicken, Weihnachsmarktbesuchen, … stehen aber auch etliche Weihnachtsfeiern, Parties und Events auf dem Programm. Hier mal die wesentlichen Termine zusammengefasst:

13.12.13 um 19 Uhr: Die erste Mannschaft lädt zur Weihnachtsfeier in den Umkleidekabinen des SVC zusammen mit der 2. Mannschaft und den Damen – naja lädt ist nicht ganz das richtige Wort. 10€ verlangen wir von jedem, der kommt, als Unkostenpauschale für Essen und Getränke. Wie immer wird geschrottwichtelt (was ein Wort). Wir freuen uns auf kreative Geschenke, noch kreativere Verpackungen (Stichwort Panzertape), geniale Gedichte vorgetragen auf dem Schoße des Weihnachtsmannes und ein paar schöne gemeinsame Stunden!
Und denkt an die Kohlen!!!

Bescherung für Baaatz aus 2011

14.12.13 ab 22 Uhr: Soundbombing in der Röste! Ich denke aber, dass die meisten diesen Tag getrost aus dem Kalender streichen können 😉

21.12.13 um 18 Uhr: Offizielle Weihnachtsfeier des SVC im Sportlertreff! Organisiert wird das Rahmenprogramm von Ralle und Pit. Eintritt kostet 5€. Das Abendessen ist inklusive. Bitte meldet euch bis spätestens 14.12. bei Ralle oder eurem Übungsleiter an. Es wird bestimmt lustig!

24.12.13 ab 22 Uhr: Wer am Heiligabend zu viel gegessen hat, kann beim Tanz unterm Weihnachtsbaum in der Röste ein paar Kalorien verbrennen.

25.12.13 nach den familiären Feierlichkeiten (aber nicht vor 21 Uhr): Abitreffen im Neuberinhaus in RC. Der Eintritt kostet dieses Jahr 7€.

28.12.13 um 14 Uhr: Vereinsinternes Weihnachtsturnier des SVC mit anschließender Auswertung im Sportlertreff!

31.12.13 Silvester!!! Hiiilfe!!! Ich habe noch nichts geplant 😕
Ich bin für jeden Vorschlag dankbar.


Fundstück der Woche

Die Wahrheit über Amateurfußball!

Amateurfußball ist, wenn man als Abwehrspieler einen Ball völlig unbedrängt auf die benachbarte Kuhweide ballert und dafür noch von der versammelten Mannschaft ehrlich gefeiert wird. Frei nach dem Motto: „Endlich mal einer, der klare Dinger hinten raus spielt!“.

Amateurfußall ist, wenn bei jeder und wirklich jeder Verletzung das Eisspray gezückt wird. Egal ob Prellung, Zerrung, Riss, offener Bruch, Nasenbluten oder Gehirnerschütterung – die Dose mit dem kühlen Linderungswunder zückt der Betreuer, dessen letzter Erste-Hilfe-Kurs noch den Führerschein zum Anlass hatte, bei jedem Gebrechen seiner Schützlinge. Einer Amateurlegende nach ist ein Spieler, der sich vor dem Spiel komplett mit Eisspray einsprüht, für 90 Minuten unverwundbar…

Amateurfußball ist, wenn ein seniler Schiedsrichter mit gefühlten 80 Jahren noch das entscheidende Aufstiegsspiel pfeifen darf. Mit dem Bewegungsradius des Mittelkreises ist er der festen Überzeugung, jede Abseitsposition auf den Zentimeter zu erkennen, wobei er nach Ansicht der benachteiligten Mannschaft ohnehin „immer nur auf Zuruf“ der Zuschauer oder gegnerischen Spieler entscheidet.

Amateurfußball ist, wenn der Trainer jedem Spieler vor der Partie tief in die Augen schaut. Nicht etwa, um dort das Feuer aufs anstehende Spiel erkennen zu wollen, sondern vielmehr um den Promillepegel eines jeden Einzelnen einschätzen zu können.

Amateurfußball ist, wenn der Spielmacher, der es „wegen Arbeit und so“ schon seit Wochen nicht zum Training schafft, bereits vor der Halbzeit von Krämpfen geplagt vom Platz muss. Hätte der Betreuer nicht das Eisspray dabei gehabt, wäre nicht mal der Gang in die Kabine ohne das Stützen seiner Mitspieler möglich gewesen.

Amateurfußball sind abenteuerliche Spielstätten. Wenn der Rasenmäher der Gemeinde kurzfristig streikte, wird notfalls auf einer von Pilzen und Löwenzahn bewachsenen Rasenfläche gekickt. Genauso zum Amateuralltag gehören Seiten- und Torauslinien mit schwindelerregenden Kurven, die bis zu einem halben Meter ins Spielfeld ausschlagen. Aufgrund von mangelhaft gekreideten Plätzen kommt es auch öfters vor, dass der Schiedsrichter den längst verblichenen Elfmeterpunkt kurzerhand selbst ermitteln muss. Elf „gefühlte Meter“ läuft er dafür ab. Es ist dann aber auch nicht kriegsentscheidend, wenn der Schütze aus tatsächlichen 9 oder gar 13 Metern antreten muss. Willkommener Spaß: Schon als versenkt bejubelte Torschüsse, die in einer Pfütze oder Sandkuhle vor der Linie stecken bleiben.

Amateurfußball ist vor allem ein Sport für Altmeister. Ehemalige Topspieler aus der Umgebung schnüren hier noch ihre Bolzer und leben mehr von ihren alten Geschichten als ihren Taten auf dem Platz. Der Klassiker: Ein Mitvierziger, der früher schon „ganz hoch gespielt hat“, und dessen beide Kniebandagen an die unzähligen Kreuzbandrisse aus der Vergangenheit erinnern. Ärzte rieten dringlichst vom aktiven Spielbetrieb ab. Aber ohne gehts halt nicht. Einzig die Zweikämpfe werden nicht unbedingt mit der Härte aus vergangenen Tagen geführt.

Amateurfußball sind eingeflogene Blutgrätschen auf Kniehöhe, bei denen man auch mal mit einer Verwarnung davon kommt. Persönliche Zwiste zwischen verfeindeten Spielern aus den Nachbardörfern oder Stadtteilen können unter dem Deckmantel eines Fußballspiels mit aller Härte ausgefochten werden. Selten greift ein Schiedsrichter mit der nötigen Rigorosität durch. Klassischer Ausruf eines Spielers, der gerade rüde von den Beinen geholte wurde: „Spinnst du, Macker?! Ich muss morgen noch arbeiten!“ Klassischer Ausruf von den heimischen Zuschauern: „Der hat schon Gelb! Raus die Sau!“ Dabei ist es gänzlich unerheblich, ob der Spieler vorher überhaupt schon ein Foul begangen hat.

Stichwort Fans: Amateurfußball lebt auch von den Zuschauern. Zugegebenermaßen sind es nicht immer viele Fans auf diesem Niveau, aber jeder kleine Verein hat seine Stammzuschauer aus dem Dorf. Wo es Kümmerling und Bier gibt, findet man „die Originale“. Sie haben schon alles gesehen und mitgemacht. Sie verunsichern die Schiedsrichter und gegnerischen Spieler gern mit Beleidigungen unter der Gürtellinie. Folgliche Sportplatz-Verweise werden pöblend – aber routiniert – hingenommen. Stammzuschauer gehören quasi zum Inventar eines jeden Dorfvereines.

Amateurfußball ist, wenn man trotz einer bemerkenswerten Höhe von Restalkohol im Blut noch vor dem Spiel gefeiert wird, da man den gegnerischen Top-Stürmer schließlich am Vorabend „komplett unter den Tisch“ gesoffen hat. Taucht dieser am nächsten Tag dann nicht mal auf dem Spielberichtsbogen auf, ist das Sonderlob schon vor dem Anpfiff gewiss.

Amateurfußball sind die mit Abstand schlechtesten Schwalben, die man je gesehen hat. Wer sich über die Theatralik der Laien-Schauspieler von RTL-II-Reality-Soaps beschwert, hat zu wenig Zeit auf den Fußballplätzen der Kreisklasse verbracht.

Zum Amateurfußball gehört eine optimale Spielvorbereitung und volle Konzentration. So kann es durchaus passieren, dass die Bankspieler in der Halbzeitpause am Bratwurst-Stand bei Krakauer und Pommes anzutreffen sind. Kurz bevor der Coach mit dem Team wieder aus Kabine kommt, stehen die Jungs aber längst wieder auf dem Platz, um ihre Alibi-Dehnübungen zu machen. Der letzte Bissen wurde schnell mit einem Schluck Pils aus den Reihen der Zuschauer runtergespült…

Amateurfußball sind Verpflichtungen für Neuzugänge. Eine Kiste Bier zum Einstand, eine Kiste beim ersten Einsatz, eine beim ersten Tor, eine nach dem Versieben der Großchance kurz vor dem Abpfiff… Es wird ohnehin schon spekuliert, wann das Bier den Euro als Währung auf den Amateurplätzen ablöst.

Im Amateurfußball ist kein Platz für die Messis dieser Welt. Technisch versierte Spieler können sicher einen oder auch zwei Spieler per Übersteiger aussteigen lassen, aber spätestens beim dritten Gegner ist Sense. Im wahrsten Sinne des Wortes. Frei nach dem Motto: Ball oder Gegner dürfen vorbei – aber niemals beide gleichzeitig…

Amateurfußball sind Spieler im Bereitschaftsdienst. Wenn der Libero den Anruf von der Arbeit bekommt, wird das Handy auch mal kurzerhand aufs Spielfeld geworfen. Wird es zeitgleich im eigenen Strafraum brenzlig, wird der Chef am anderen Ende der Leitung auch mal Ohrenzeuge des Elfmeterpfiffes. Besitzt der Libero die Gabe der Antizipation und erkennt den gegnerischen Konter rechtzeitig, ist der Rückruf bei der nächsten Spielunterbrechung meist die beste Idee.

Gefunden unter: www.fussball-barnim.de


Eine Runde weiter!

Nach Toren von Chris Ulinski und Bit (11m) sind wir mit einem 2:0 (1:0) Sieg in Lauterbach in die nächste Pokalrunde eingezogen. Naja, dazwischen gab es reichlich fußballerische Magerkost…

Nächste Woche beim Saisonauftakt gegen Straßberg muss auf jeden Fall eine ordentliche Schippe drauf gelegt werden. In der nächsten Pokalrunde geht es dann eine Woche später gegen Irfersgrün.


Olympische Spiele zu Klagere

Am letzten WE fand nach jahrelangem Warten endlich das nächste Gartenfest an. Nach vielen fußballerischen Vergleichen zwischen Klagere (hochdeutsch Kleingera) und Coschütz, wurden die Kräfte diesmal gleich in mehreren Disziplinen gemessen. Ort des Geschehens war das Areal um den Dorfteich in Klagere, das in in den letzten Jahren auf Vordermann gebracht wurde, um als Schauplatz für ein Sportereignis der internationalen Spitzenklasse würdig zu sein…

Angetreten wurde in 4-Mann Teams, wobei aufgrund des demografischen Wandels grenzübergreifend gemischte Teams zulässig waren und auch Athleten teilnehmen durften, die nicht aus Coschütz oder Klagere stammen. Einzige Startvoraussetzung war die Mitgliedschaft beim SV Coschütz.

Bei der ersten Disziplin wurden bereits Höchstleistungen abgefordert. Vom Start aus musste zu einer Kübelspritze gesprintet werden. An dieser musste der Schlauch samt Düse befestigt werden um im Anschluss einige Flaschen vom Sockel zu spritzen. Da in der Kübelspritze aber etliche Löcher waren, musste permanent Wasser nachgeschüttet werden. Die Zeit wurde erst genommen, wenn alle Flaschen vom Podest gespritzt waren und die Teams wieder am Startpunkt waren. Dazu mussten jeweils zwei Athleten den Teich im Paddelboot überqueren.

In der nächsten Disziplin – Lattenschießen – waren fußballerisches Können, Schnelligkeit und ein gutes Gleichgewichtsgefühl gefordert. In der Staffel musste jeder Olympionike zunächst versuchen die Latte zu treffen, dann zum Teich sprinten, dort über den provisorischen Steg balancieren und vor dem Wechsel an den nächsten erneut gegen die Latte schießen. Für jeden Fehlschuss gab es 30 Strafsekunden.

gartenfest2013-08-03-01 gartenfest2013-08-03-02 gartenfest2013-08-03-03
gartenfest2013-08-03-04 gartenfest2013-08-03-05 gartenfest2013-08-03-06

Der letzte Wettkampf war Biathlon. Dabei musste man in der ersten Runde zunächst zur Zielwasseraufnahme sprinten, Zielwasser zu sich nehmen, zurück zum Schießstand rennen und dort zwei Schüsse im Sitzen auf bewegte Glühbirnen abgeben. In der weiten Runde musste dann stehend auf Scheiben geschossen werden. Auch hier gab es je Fehlschuss 30 Strafsekunden.

Die strahlenden Sieger waren am Ende die Krawallbrüder, wobei nicht so richtig klar ist, nach welchen Kriterien die Auswertung erfolgte …

gartenfest2013-08-03-08

Im Anschluss wurde der Abend mit griechischen Leckereien und reichlich Ouzo abgerundet.

Auf dass das nächste Gartenfest nicht ganz so lange auf sich warten lässt 😉

Mehr Bilder gibt’s hier!


Heimniederlage gegen Schreiersgrün

SV Coschütz – Schreiersgrün 1:2 (1:0)

Unsere Aufstellung:
TOR:
 1 – M. Niemand

ABWEHR:
 4 – C. Sänger
 5 – S. Keil
 15 – C. Stier

MITTELFELD:
 2 – A. Dietzsch
 6 – R. Hübscher
 8 – S. Camienke
 9 – A. Petzold
 10 – D. Reinhold

STURM:
 3 – M. Leubner
 11 – K. Schmidt

Ersatzspieler:
 7 – A. Schmiedl -> 78. für Camienke
 12 – A. Wolf
 13 – D. Dorst
 14 – M. Grau
 18 – P. Wolf

Tore:
 1:0 Petzold (2.)
 1:1 Raspe (66.)
 1:2 Friedel (83.)

Bericht:
Heute ging es in Coschütz gegen Schreiersgrün. Mit einem Sieg wäre vielleicht noch einmal Hoffnung aufgekommen und ungeachtet dessen, wollten wir uns ordentlich verkaufen…

Wir begannen sehr ordentlich. Gleich unseren ersten Angriff konnten wir zur Führung nutzen. Bit tankte sich über links in den Strafraum und bediente uneigensinnig Baatz, der aus 3 Metern zum 1:0 einschob. In der Folge machte Schreiersgrün das Spiel, aber die Defensive stand sehr gut und jeder kämpfte für den anderen (auch wenn das von außen vielleicht nicht jeder so gesehen hat). Schreiersgrün kam – wenn überhaupt – nur aus der Distanz zum Abschluss und in diesem Fall war Martin heute ein starker Rückhalt. Ab der 30. Minute kamen wir dann immer besser ins Spiel und hatten selbst auch einige Gelegenheiten. Die beste Situation war eigentlich eine Kopie des 1:0, doch diesmal traf Bit die falsche Entscheidung und schloss selbst ab, obwohl Baatz wieder in der Mitte frei stand. Deshalb ging es nur mit 1:0 in die Pause.

Auch in der zweiten Halbzeit sah es zunächst nicht schlecht aus. Schreiersgrün hatte zwar etwas mehr vom Spiel, doch die gefährlicheren Situationen hatten wir. Die erste dicke Möglichkeit erkämpften Leubi und Baatz mit Pressing an der linken Eckfahne. Dort eroberten sie den Ball und Baatz flankte mustergültig auf den Kopf von Bit, der allerdings knapp vorbei köpfte. Das hätte es sein müssen. Kurz darauf unterschätzte ein Schreiersgrüner Abwehrspieler einen weiten Ball und Bit war ziemlich frei durch. Nachdem er den Keeper vernaschte war der Winkel etwas spitz und erneut übersah er den besser postierten Mitspieler in der Mitte. Auch Schreiersgrün war permanent gefährlich. Nach einem Stellungsfehler war Friedel frei durch, doch im letzten Moment konnte ich klären. Zum Unverständnis aller zeigte der schwache Schiedsrichter Wilhelm auf den Punkt. Die Fehlentscheidung machte Martin wieder weg! Er hielt den 11er! Leider währte die Freude nicht lange. Nach einer Standardsituation der Schreiersgrüner sprang der Ball zu Raspe, der sich aus 20 Metern ein Herz faste und zum Ausgleich traf. In der Folge waren wir etwas verunsichert und nach einer Unachtsamkeit von mir konnte Wiegand unbedrängt auf Eitz flanken, der aber aus 9 Metern vergab. Danach wogte das Spiel hin und her, wobei bei uns langsam die Kräfte nachließen. Die besten Chancen für uns hatten Baatz und Robbie, aber so richtig zwingend waren wir nicht mehr. In der Abwehr verloren wir immer mehr die Ordnung, bekamen aber meist im letzten Moment noch einen Fuß dazwischen und konnten klären. In der 83. Minute waren wir erneut etwas weit aufgerückt. Schreiersgrün nutzte den Platz und nachdem wir den ersten Versuch noch klären konnten, war im 2. Anlauf Friedel zur Stelle und erzielte das 1:2.

Da wir keine zwingenden Gelegenheiten mehr zu Stande brachten, blieb es am Ende bei der unglücklichen 1:2 Niederlage. Weiter geht’s am Mittwoch 15 Uhr in Coschütz gegen Kottengrün.


Lengenfeld reichen sechs Minuten Coschützer Tiefschlaf

Lengenfeld – SV Coschütz 3:2 (0:0)

Unsere Aufstellung:
TOR:
 1 – M. Niemand

ABWEHR:
 5 – S. Keil
 9 – A. Gräf
 17 – C. Sänger

MITTELFELD:
 2 – A. Dietzsch
 10 – M. Wicht
 16 – A. Petzold
 21 – R. Hübscher
 25 – D. Reinhold

STURM:
 7 – A. Schmiedl
 8 – K. Schmidt

Ersatzspieler:
 14 – M. Grau -> 62. für Sänger
 22 – O. Schiek -> 34. für Wicht
 24 – A. Wolf

Tore:
 1:0 M. Mothes (46.)
 2:0 M. Mothes (48.)
 3:0 C. Mothes (51., 11m)
 3:1 K. Schmidt (56.)
 3:2 K. Schmidt (63., 11m)

Bericht:
Nachdem wir letzte Woche unnötig gegen Grünbach verloren hatten, wollten wir heute unbedingt in Lengenfeld gewinnen, um wieder Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu gewinnen. Leider mussten wir auch diese Woche auf etlichen Positionen umstellen.

Das Spiel begann aus unserer Sicht recht gut. Wir waren sofort im Spiel und in den ersten 15 Minuten klar tonangebend. Allerdings wurden gute Möglichkeiten liegengelassen. Baatz war zweimal über links durch, aber der Ball ging jeweils am Tor vorbei. Bit sprang im Strafraum im letzten Moment der Ball vom Fuß und wenn der Ball schon mal aufs Tor kam, war der sichere Lengenfelder Schlussmann zur Stelle. Auf der Gegenseite hatte Behlau eine 100%ige auf dem Fuß, doch auch er verstolperte den Ball. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit gestaltete sich das Spiel ausgeglichener. Wir versuchten durch schnelles Umschalten zu Chancen zu kommen, aber der letzte Pass kam meist nicht an. Lengenfeld war meist nach Standards gefährlich. Somit ging es mit einem 0:0 in die Pause, weil wir in unserer Drangphase keinen Treffer erzielen konnten.

Den Anfang der zweiten Halbzeit verschliefen wir komplett. In der 46. Minute köpfte M. Mothes nach einer Ecke relativ unbedrängt ein. Das hatte sich schon in der 1. Halbzeit angedeutet, denn auch da herrschte nicht wirklich Ordnung in unserem Strafraum. Nur zwei Minuten später verloren wir vor unserem Strafraum leichtfertig den Ball und erneut war M. Mothes zur Stelle und schoss den Ball aus 20 Metern scharf, flach, aber nicht unhaltbar zur 2:0 Führung ins Tor. In der 51. Minute ließen wir unseren Libero im Stich und allein gegen zwei Gegenspieler foulte er seinen Gegenspieler im Strafraum. Den fälligen Elfer versenkte C. Mothes sicher. Nach dieser kollektiven Schlafphase waren wir dann plötzlich wieder wach. In der 56. Minute enteilte Bit der Lengenfelder Abwehr und versenkte zum 3:1. In der 63. Minute verkürzte Bit per Elfer auf 3:2. Vorausgegangen war ein Handspiel von Berger im Strafraum. Nachdem Baatz dann seinen Gegenspieler in unserem Strafraum zu Fall brachte und M. Mothes den fälligen Elfer verschoss, war das Momentum auf unserer Seite. Wir versuchten zu drücken, aber richtig gute Gelegenheiten sprangen nicht mehr heraus. Lengenfeld selbst beschränkte sich jetzt auf die Defensive und brachte das 3:2 über die Zeit.

Am Ende haben wir mal wieder gesehen, dass man sich in dieser Liga einfach keine Fehler erlauben kann, denn diese werden eiskalt bestraft und vermutlich spielen wir gelegentlich einfach zu naiv. Mit dieser erneuten Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten gegen den Abstieg liegen wir abgeschlagen 7 Punkte hinter einem Nichtabstiegsplatz auf dem letzten Rang. Jetzt ist schon fast ein Wunder nötig um den Klassenerhalt noch zu schaffen.


Rückschlag im Abstiegskampf

SV Coschütz – Grünbach 1:2 (1:2)

Unsere Aufstellung:
TOR:
 1 – M. Niemand

ABWEHR:
 8 – C. Stier
 17 – C. Sänger
 19 – M. Leubner

MITTELFELD:
 7 – A. Schmiedl
 16 – A. Petzold
 21 – M. Hübscher
 25 – D. Reinhold
 26 – R. Hübscher
 27 – S. Camienke

STURM:
 10 – M. Wicht

Ersatzspieler:
 2 – A. Dietzsch -> 33. für Sänger
 9 – K. Schmidt -> 33. für Wicht
 12 – O. Scharm -> 80. für C. Stier

Tore:
 0:1 Lehmann (12.)
 0:2 Dobos (30.)
 1:2 Wilke (Eigentor 38.)

Bericht:
Nach dem wir zuletzt 2:1 gegen Concordia gewannen, hatten wir wieder Anschluss an die Nichtabstiegsplätze gefunden. An dieses Erfolgserlebnis wollten wir heute anknüpfen und auch zu Hause gegen Grünbach gewinnen. Die Bedingungen dafür waren recht gut. Der Platz war zwar noch tief, aber endlich schneefrei!

Für uns begann fast die gleiche Mannschaft, die gegen die Con erfolgreich war. Nur Leubi rückte für Christian in die Mannschaft. Wir begannen eigentlich nicht so schlecht und der Ball lief gerade zwischen Bubsch, Wurschti und Wichti recht flüssig. Mit dem ersten richtigen Grünbacher Angriff viel aber das 0:1. Eine Flanke von der rechten Seite köpfte der völlig frei stehende Lehmann ins linke Eck. Dies verunsicherte die Mannschaft etwas. Auch wenn wir nach ein paar Flanken gute Möglichkeiten hatten und Grünbach spielerisch nicht viel zu bieten hatte, erzielten sie auch das 0:2. Martin ließ eine Flanke genau vor die Füße von Dobos prallen und der schob aus 3 Metern ein. Danach wechselten wir doppelt. Nicht, weil Carsten und Wichti schlecht waren, sondern um ein Zeichen zu setzen. Kurzzeitig schien dies auch zu wirken, denn schon in der 38. Minute kamen wir zum Anschluss. Christoph schickte Baatz, der Baatz sich über die linke Seite durchsetzte und Wilke lenkte seine Eingabe ins eigene Tor. Bis zur Pause versuchten wir weiter Druck aufzubauen, aber das blieb ohne Ergebnis und es ging mit dem 1:2 in die Kabine.

In nach der Halbzeit stand Grünbach noch tiefer und spielte auf Konter. Die erste dicke Chance hatte aber Bit. Er vernaschte am linken Strafraumeck zwei Gegenspieler, doch sein Schuss landete nur am Außennetz. Auf der Gegenseite hatte Grünbach nach einem Konter die Chance zu erhöhen, doch nach einer Flanke konnte verfehlte der Angreifer das Tor knapp. Im weiteren Verlauf fand Grünbach offensiv eigentlich nicht mehr statt. Wir hingegen hatten beste Chancen für den Ausgleich. Ein Kopfball von Bubsch wurde gerade noch von der Linie gekratzt. Kurz darauf legte Wurschti eine Flanke von Christoph quer auf Bit, dessen Abschluss aber Zentral übers Tor ging. Man merkte ihm etwas die fehlende Spielpraxis in den letzten Wochen an. Die nächste dicke Gelegenheit hatte Wurschti. Nach einer Flanke von mir kam er aus 5 Metern zum Abschluss, doch der Keeper konnte klären. Weitere Unsicherheiten des Grünbacher Schlussmanns, der an etlichen Flanken und Eckbällen vorbei segelte, konnten wir nicht nutzen. Kurz vor Schluss unterband Basti einen Konter und wurde mit Gelb-rot vom Platz gestellt. Ein ähnliches Schicksal hätte auch den Grünbacher Kapitän nach Nachtreten ereilen müssen, aber er bekam nur Gelb. In der Nachspielzeit gab es leider auch nichts mehr zu holen – im Gegenteil! Oli Scharm flog nach einem harten Foul auch noch mit glatt Rot vom Platz.

Am Ende verloren wir 1:2, weil wir Grünbach zum Toreschießen einluden und selbst beste Gelegenheiten nicht nutzten. Nächste Woche gegen Lengenfeld haben wir die Möglichkeit diese unnötige Niederlage wieder auszubügeln. Doch da müssen wir auf jeder Position eine Schippe drauf legen.


Login