Söldnertum im Amateurfußball

Zwinsch hat ein tolles „Fundstück der Woche“ im Netz aufgetan. Darin geht es um Söldnertum im Amateurfußball und dass die mittlerweile weit verbreitete Bezahlmentalität in den unteren Amateurligen durchaus das Vereinsleben kaputt machen kann.
Gerade in dieser schwierigen Phase sollten wir Stolz sein auf unseren SVC und das, was wir bisher erreicht haben. Wir sind ein toller Verein, bei dem die Leute aus Spaß an der Freude Fußball spielen und weil sie das eben genau mit den Leuten und in dem Umfeld machen wollen. Vielen Dank!

Hier findet ihr den vollständigen Artikel!


Von Stahlbau überrollt!

SV Coschütz – Stahlbau Plauen 2:8 (1:3)

Unsere Aufstellung:

1 – Spitzner
 
5 – Keil
17 – Sänger 12 – Scharm
7 – Schmiedl 2 – Dietzsch
10 – Wicht 25 – Reinhold 16 – Petzold
26 – R. Hübscher 21 – M. Hübscher

Ersatzspieler:

14 – Grau

19 – Leubner

-> 46. für Scharm

20 – Niemand

24 – Wolf

-> 65. für R. Hübscher

Tore:
1:0 M. Hübscher (10.)
1:1 Bär (21.)
1:2 Bär (28.)
1:3 Bär (34.)
1:4 Bär (59.)
2:4 Schmiedl (11m, 60.)
2:5 Hadam (68.)
2:6 Bär (84.)
2:7 Hartung (86.)
2:8 Bär (87.)

Bericht:
Heute mussten wir vor unseren treuen Fans gegen Stahlbau Plauen ran und durch die Ergebnisse der letzten Wochen waren wir eigentlich schon zum Punkten gezwungen.

Allerdings übernahm Stahlbau von Beginn an die Initiative. Durch ihre Viererkette schufen sie ständig Überzahlsituationen im Mittelfeld und setzten uns zeitig unter Druck. Allerdings gab es dadurch auch räume zum Kontern. Diese nutzten wir dann auch zur 1:0 Führung. Wichti vernaschte auf Höhe der Mittellinie seinen Gegenspieler und bediente dann mit einem tollen Pass durch die Schnittstelle der Abwehr Bubsch, der den Stahlbau-Keeper mit einem Heber überwand. Nur zwei Minuten später gab es eine ähnliche Situation. Diesmal war Baatz über links durch, doch er verpasste es selbst den abzuschließen und sein Pass wurde abgefangen. Stahlbau band uns jetzt noch mehr am eigenen 16ner und in der Folge dessen bekamen sie auch Chancen. Die erste dicke Chance nutzte Bär zum verdienten Ausgleich. Das 1:2 und das 1:3 erzielte ebenfalls Bär. Beide Treffer waren fragwürdig. Der Ecke zum 1:2 ging ein klares Foul an Sven voraus und beim 1:3 stand der Außenstürmer wohl im Abseits. Nichts desto trotz war die 1:3 Pausenführung für Stahlbau verdient.

Halbzeit 2 begann wie die erste aufhörte: Mit einem Tor von Bär zum 1:4. Dabei startete er ein tolles Solo fast an der Mittellinie, vernaschte 4 Spieler von uns, die aber nur halbherzig angriffen und verwandelte eiskalt. Die Vorentscheidung? Nein! Quasi im direkten Gegenzug setzte sich Baatz auf links durch und seine Eingabe traf einen Stahlbau-Spieler am Arm. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Den hätte man aber nicht geben müssen. Wie dem auch sei, Schmie verwandelte zum 2:4. Unseren Hoffnungen wurde durch das 2:5 ein gewaltiger Dämpfer verpasst und spätestens mit dem Platzverweis von Leubi wurden sie komplett im Keim erstickt. Danach versuchten wir naiv weiter nach vorn zu spielen und wurden dafür eiskalt bestraft. Stahlbau fuhr noch drei schnelle Konter und schraubte das Ergebnis auf 2:8 in die Höhe.

Momentan scheint der Wurm drin. Wir nutzen die Chancen nicht und laden unsere Gegner zum Toreschießen ein. Auch wenn der Einsatz stimmt, reicht das so momentan auf keinen Fall. Die Organisation, die Abstimmung und das Umschaltspiel passen nicht und das mangelnde Selbstvertrauen hilft da leider auch nicht weiter. Wir brauchen jetzt dringend Erfolgserlebnisse und auch weiterhin die Unterstützung der Fans. Die Mannschaft hat auf alle Fälle die Qualität um diese Klasse zu halten. Das gilt es jetzt aber zu zeigen – egal wer auf dem Platz steht! Nächste Woche erwartet uns das nächste schwere Spiel in Plauen gegen die Fortuna. Dort wollen wir versuchen den Abwärtstrend zu stoppen!


4:1 Niederlage auf dem Eimberg!

Werda – SV Coschütz 4:1 (2:1)

Unsere Aufstellung:

1 – Spitzner
 
7 – Schmiedl
17 – Sänger 12 – Scharm
26 – R. Hübscher 2 – Dietzsch
 
22 – Schiek 10 – Wicht 21 – M. Hübscher 16 – Petzold
 
9 – Schmidt

Ersatzspieler:

4 – Röder

14 – Grau

-> 70. für Wicht

19 – Leubner

-> 46. für Schiek

20 – Niemand

Tore:
1:0 Kouba (3.)
2:0 Schlewitz (5.)
2:1 Schmidt (13.)
3:1 Kalan (80.)
4:1 Schlewitz (89.)

Bericht:
Nachdem der Schnee wieder weggetaut war, konnten wir heute in Werda auch wieder Fußball spielen. Im Vergleich zum Spiel gegen Schreiersgrün gab es wieder unzählige Umstellungen.

Diese Umstellung merkte man besonders in den ersten 5 Minuten. Zunächst wurde in der 3. Minute der Ball über unsere Halbrechte Seite gespielt und nach einigen Stellungsfehlern und etwas zu viel Abstand vom Gegenspieler kam ein Werdaer Angreifer frei zum Schuss. Den konnte AJ noch halten, aber der Ball prallte – getreu dem Motto „Pleiten, Pech und Pannen“ – gegen Robby und von dort Kouba vor die Füße, der aus 5 Metern zur Führung einschob. Nur zwei Minuten später gab es eine ähnliche Situation. Diesmal war Schlewitz zur Stelle und markierte das 2:0. Danach wachten wir langsam auf und fanden über gewonnene Zweikämpfe ins Spiel. Der Lohn war der Ausgleich. Bit vernaschte 20 Meter vorm Werda-Tor seinen Gegenspieler und drosch den Ball zum Anschlusstreffer ins Dreiangel. Jetzt waren wir richtig im Spiel und drückten auf den Ausgleich, doch meist war der letzte Pass zu ungenau oder die Fahne des Assistenten schnellte wegen vermeintlichen Abseitsstellungen hoch. Einige gute Gelegenheiten ergaben sich dennoch. Nach Pass von Baatz traf Bit nur den Außenpfosten. Auch Werda hat Gelegenheiten, doch da war die Abwehr meist noch rechtzeitig auf dem Posten und sonst war AJ zur Stelle. Kurz vor dem Pausenpfiff gab es dann noch eine 100% Chance zum Ausgleich. Ich lief einem Rückpass hinterher und setzte den Torwart unter Druck. Dessen verunglückter Befreiungsschlag landete 20 Meter vorm Tor in den Füßen von Wichti, doch der schloss den Überzahlangriff überhastet ab, statt Bit in besserer Position zu bedienen. Danach war Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit hatten wir zunächst mit dem starken Gegenwind zu kämpfen, doch kamen auch damit immer besser zurecht. Wir versuchten weiter Druck auf Werda aufzubauen, doch auch in Halbzeit zwei fehlte uns oft die nötige Durchschlagskraft. Bubsch hätte nach Pass von Leubi selbst den Abschluss aus 16 Metern suchen müssen, doch er versuchte Bit anzuspielen und der Ball wurde abgefangen. Werda hatte aber auch seine Chancen. Kalan verzog zweimal knapp, einmal klärte Robby Robby in höchster Not und AJ blieb einmal Sieger im Eins-gegen-eins. Trotzdem hatten wir mehr Spielanteile doch auch Leubi scheiterte mit seinem Abschluss. Kurz vor Schluss riskierten wir alles um doch noch zum Ausgleich zu kommen. Diesen Platz nutzte Werda. Nach einer Ecke kam ich gegen Kalan einen Schritt zu spät und er nickte aus 5 Metern zum 3:1 ein. Wir schnürten Werda jetzt förmlich in der eigenen Hälfte ein, doch dafür wurden wir erneut bestraft. In der 89. Minute vollendete Schlewitz per Kopfball zum 4:1 Endstand. Danach war Schluss.

Unterm Strich steht wieder eine Niederlage, auch wenn diese viel zu hoch ausgefallen ist. Den Beginn des Spiels haben wir komplett verpennt und liefen deshalb fast 90 Minuten diesen zwei blöden Gegentoren hinterher. Solche Unachtsamkeiten kann man sich in dieser Liga einfach nicht erlauben. Aufbauen kann man auf der Einstellung, denn die passte und es wurde bis zum Schluss versucht das Spiel noch zu drehen – wenn auch etwas blauäugig. Nächste Woche Sonntag empfangen wir zu Hause Stahlbau Plauen, die heute 2:1 gegen Concordia gewannen. Da müssen jetzt eigentlich schon Punkte her.


Tschechische Traditionself…

Am kommenden Sonntag (04.11.12) müssen wir beim FC Werda ran (nicht gegen Fortuna, wie auf der SVC Hompage steht). Nach mäßigem Saisonstart hat die Oldi-Truppe zuletzt alles gewonnen. Nachdem das Spiel gegen den RFC letzte Woche dem Schnee zum Opfer gefallen ist, gilt es für uns diese Woche Punkte zu holen – zum einen um Anschluss ans Mittelfeld zu bekommen, zum anderen um uns für die unglückliche Pokalniederlage zu revanchieren.


Nichts zu holen am Fronberg!

Schreiersgrün – SV Coschütz 3:1 (1:1)

Unsere Aufstellung:

1 – Spitzner
 
5 – Keil
9 – Gräf 8 – C. Stier
26 – R. Hübscher 2 – Dietzsch
 
10 – Wicht 25 – Reinhold 7 – Schmiedl 16 – Petzold
 
13 – M. Stier

Ersatzspieler:

12 – Scharm

-> 16. für M. Stier

17 – Sänger

14 – Grau

-> 81. für R. Hübscher

Tore:
1:0 Hopf (17.)
1:1 Reinhold (45.)
2:1 Friedel (52.)
3:1 Friedel (57.)

Bericht:
Wir wollten heute am Fronberg an die letzte Partie gegen Lengenfeld anknüpfen. Mit 20 Grad, Sonnenschein und 150 Zuschauern wurden tolle Bedingungen geliefert. Unsere Aufstellung wurde wieder kräftig durcheinander gemischt, mussten wir doch Bubsch und Bit ersetzen.

Von Beginn an war Schreiersgrün die dominantere Mannschaft und machte das Spiel. Das lief aber nur bis zum 16ner. Wir versuchten mit schnellen Kontern zum Erfolg zu kommen – so auch in der 16. Minute. Muffi wollte einen hohen Ball erlaufen und wurde vom Abwehrspieler dabei mit dem Ellenbogen zu Fall gebracht. Muffi musste mit Verdacht auf Nasenbeinbruch ins Krankenhaus. Dafür kam Oli Scharm rein. Wir wurden aber gleich doppelt bestraft. Den Freistoß setzten wir aus 22 Metern in die Mauer und den Abpraller vertendelten wir. Dies nutzte Schreiersgrün mit einem Konter eiskalt aus. Wiegand schoss von unserer linken Seite und den Abpraller verwandelte Hopf zum nicht unverdienten 1:0. Ab dem Zeitpunkt gestalteten wir das Spiel etwas offener. Schreiersgrün probierte es oft aus der zweiten Reihe mit Eitz, doch AJ war stets auf dem Posten. Wir suchten den Abschluss über Hübscher und Wicht, doch der Schreiersgrüner Schlussmann war ein starker Rückhalt. Man merkte aber, dass die Schreiersgrüner Defensive hinten technische Probleme hatte. Kurz vor der Pause wurden wir immer offensiver. Das bot natürlich Platz für Schreiersgrün. Bei einem Konter in Überzahl wurde Wiegand 7 Meter vor unserem Tor freigespielt, doch in letzter Sekunde konnten wir mit vereinten Kräften klären. Zum Ende der ersten Halbzeit wurden unsere Offensivbemühungen belohnt. Wir setzten die Schreiersgrüner an deren Strafraum unter Druck, Baatz eroberte den Ball, legte uneigennützig quer auf Wurschti und der schob aus 5 Metern zum Ausgleich ein. Danach war Halbzeit.

Diese tat uns überhaupt nicht gut. Wir fanden in der zweiten Halbzeit nicht wirklich ins Spiel, außerdem machte uns die tiefstehende Sonne zu schaffen. Nach einem Abstimmungsfehler konnte der eingewechselte Friedel die 2:1 Führung erzielen. Kurz darauf eine ähnliche Situation: Ein weiter Abschlag von Fischer verlängerte Wiegand in den Lauf von Friedel und der erhöhte auf 3:1. In der Folge war der Faden bei uns komplett gerissen. Der Spielaufbau bestand ausschließlich aus langem Hafer, aber die Bälle kamen genauso schnell zurück, wie sie nach vorn geschlagen wurden. So standen wir permanent unter Druck und waren am Ende mit diesem 3:1 noch gut bedient, denn in Halbzeit zwei hatte Fischer kaum noch etwas zu tun.

Unterm Strich war das einfach zu wenig. Wenn man schon nach vorne nicht diese Möglichkeiten hat, muss man zumindest hinten gut stehen. Davon waren wir heute weit entfernt. Nächste Woche steht das Heimspiel gegen Aufstiegsfavorit RFC an. Wir müssen uns alle gewaltig steigern, wenn wir da etwas reißen wollen. Gute Besserung Muffi!!!


Karibische Nacht 2012 in Plauen

Am Samstag (20.10.12) steigt in Plauen wieder die Karibische Nacht in den Kolonnaden. Neben einem Salsa-Schnupperkurs und Cocktails gibt es Livemusik von Con Tacto Latino. Los geht es 20 Uhr. Der Eintritt kostet 7,50€ im Vorverkauf und 9,50€ an der Abendkasse.

Damit ihr euch schon einmal warmtanzen könnt gibts dieses Mal La Incondicional von Los Verdaderos Negros:



Wenn ihr dann am Sonntag ausgeschlafen habt, gibt es in Schreiersgrün (in Fachkreisen als Blekersdorf bekannt) Fußball, denn dort muss 15 Uhr der SVC ran. Letztes Jahr haben wir gegen Schreiersgrün die optimale Punkteausbeute eingefahren und beim Spiel in Schreiersgrün unsere beste Saisonleistung gezeigt und 4:0 gewonnen. Eine ähnlich gute Leistung wird auch am Sonntag notwendig sein, um die Punkte nach Coschütz zu entführen.



Uuuurlaaauuub!!! Valencia, ich komme!

Morgen früh geht’s auf nach Valencia!!! Schon wieder Spanien? Na aber sicher! Wohnen werde ich direkt an der Turia – und hoffentlich diesmal ohne Haustiere. Mal schauen, was die Stadt an Salsa Clubs zu bieten hat und wie es dort bei Babylon läuft…

Alle, die morgen im Vogtland sind, sollten nach „Sau Grieebach“ fahren und den SVC beim ersten Auswärtserfolg dieser Saison unterstützen.


Drachen entführen Punkte aus Coschütz

SV Coschütz – SC Syrau 1:2 (1:1)

Unsere Aufstellung:

1 – Spitzner
 
19 – Leubner
2 – Dietzsch 8 – C. Stier
7 – Schmiedl 26 – R. Hübscher
25 – Reinhold 21 – M. Hübscher 16 – Petzold
9 – Schmidt 13 – M. Stier

Ersatzspieler:

12 – Scharm

-> 46. für M. Hübscher

17 – Sänger

-> 77. für R. Hübscher

20 – Ebersbach

22 – Schiek

Tore:
1:0 Schmidt (22.)
1:1 Fl. Köttnitz (30.)
1:2 Fl. Köttnitz (53.)

Bericht:
Vor toller Kulisse von knapp 150 Zuschauern ging es heute gegen den SC Syrau. Die Drachen waren sehr gut in die Saison gestartet, hatten aber letzte Woche den ersten Dämpfer bekommen. Wir wollten uns nach unserer 6:0 Klatsche gegen Kottengrün rehabilitieren.

Leider fanden wir – wie auch in den letzten Wochen – nur schwer ins Spiel. Syrau war von Beginn an die aktivere Mannschaft und waren meist den berühmten „Schritt schneller“ am Ball. Außerdem trugen wir immer wieder mit unnötigen Ballverlusten zur Syrauer Überlegenheit bei. Zu unserem Glück kam bei Syrau der letzte Pass nicht. So auch in der 22. Minute. Syrau hat die Möglichkeit gegen uns zu kontern, doch der Ball von Weigl wird abgefangen. Bubsch bedient Muffi auf rechts, der steckte wieder durch auf Bubsch, Bubsch ließ noch einen Verteidiger stehen und flankte dann punktgenau auf den Kopf von Bit. Bit sagte danke und nickte zur 1:0 Führung ein. Wer jetzt dachte, dass wir das Spiel besser in den Griff bekämen, sah sich getäuscht. In der 30. Minute spielten wir einen Freistoß genau den Drachen in die Füße. Der Ball wurde schnell in die Spitze gespielt, wo sich Köttnitz auf unserer linken Seite durchsetzt und zum Ausgleich einschiebt. Kurz darauf gab es gleich die nächste Chance für Syrau. Durch schlechte Abstimmung in unserer Abwehr ging Köttnitz auf und davon. Zum Glück konnte Leubi ihn noch beim Abschluss stören, so dass Köttnitz nur den Pfosten traf. Weil bis zur Pause nicht mehr viel passierte, ging es mit einem aus unserer Sicht glücklichen 1:1 in die Pause.

Zur zweiten Halbzeit kam Oli Scharm für Bubsch, der gelb-rot gefährdet war. Das machte sich in unserem Mittelfeld deutlich bemerkbar und Syrau hatte dort jetzt mehr Platz. Nach einem erneuten unnötigen Ballverlust kam Köttnitz im Strafraum an den Ball und verwandelte eiskalt zum 1:2. Das rüttelte uns langsam wach und wir spielten mit deutlich mehr Engagement nach vorn. Nach Balleroberung von Oli Scharm ging es einmal schnell. Ich spielte zu Bit, der Alex bediente, doch Schmie scheiterte im Eins-gegen-eins am Syrauer Torwart. Auf der Gegenseite versuchte es Syrau aus der zweiten Reihe, doch AJ war auf dem Posten. Jetzt schnürten wir Syrau immer mehr ein und spielten hinten Mann gegen Mann. Daraus ergaben sich einige kleine Möglichkeiten. Nach Flanke von links kam Muffi völlig frei zum Kopfball. Der ging allerdings deutlich am Tor vorbei. Bei der nächsten Flanke köpfte Bit auf Tor, doch der Keeper war zur Stelle. Außerdem verletzte er sich dabei. Die letzten Minuten spielte er in Dieter Hoeneß Manier mit Turban. Beinahe hätte er sogar noch den Ausgleich erzielt. Nach einer Ecke von Wurschti kam Bit aus 11 Metern zum Abschluss, doch in den warf sich ein Syrauer Verteidiger. Danach war Schluss.

Am Ende war es eine verdiente Niederlage gegen keineswegs unschlagbare Syrauer. Nur in den letzten 20 Minuten konnten wir überzeugen. Dass ist einfach zu wenig. Hinzu kam noch die „ünglückliche Spielleitung“ (um es mal schonend auszudrücken) von Herr Patrick Rossow, der bei der Bewertung der einzelnen Szenen sehr oft daneben lag und auch beim Strafmaß unterschiedliche Maßstäbe zu Rate zog. Wie dem auch sei, nächste Woche müssen in Grünbach Punkte her. Das wird umso schwieriger, da sich Leubi kurz vor Schluss noch die Rippe angebrochen hat und wohl auch ausfallen wird. Gute Besserung Leubi!


Nur eine Halbzeit mitgehalten…

SV Kottengrün – SV Coschütz 6:0 (1:0)

Unsere Aufstellung:

1 – Spitzner
 
3 – Leubner
2 – Sänger 4 – C. Stier
6 – R. Hübscher 5 – Dietzsch
 
11 – M. Stier 8 – M. Hübscher 7 – Schmiedl 10 – Reinhold
 
9 – K. Schmidt

Ersatzspieler:

12 – Scharm

-> 63. für Sänger

13 – M. Schmidt

-> 76. für M. Stier

14 – Krause

Tore:
1:0 Zimmermann (44.)
2:0 Zimmermann (46.)
3:0 L. Trippner (49.)
4:0 Weller (61.)
5:0 Bitterbier (74.)
6:0 Gerbeth (83.)

Bericht:
Heute ging’s bei bestem Fußballwetter gegen den SV Kottengrün – einen der Favoriten auf den Staffelsieg. Gespielt wurde auf der tollen, neuen Sportanlage am Eimberg.

Von beginn an war Kottengrün optisch überlegen, aber gute Chancen sprangen nicht heraus, weil wir die Räume in unserer Hälfte sehr gut eng machten. Wir versuchten es mit Kontern und über Standards. Die erste Möglichkeit hatte Wurschti, der plötzlich ziemlich frei links am 16ner stand, doch sein Schuss war für den Kottengrüner Schlussmann kein Problem. Kottengrün setze die Stürmer immer wieder mit langen Diagonalbällen ein und diese versuchten es dann oft im Eins-gegen-eins oder mit Flanken aus dem Halbfeld. Hier hatten wir einige Male richtig Glück und zwei Mal half in Halbzeit eins der Pfosten für uns. Die Führung hätten wir dann trotzdem erzielen können. Einen weiten Freistoß von Leubi legte Bit für Bubsch ab und dessen Schuss aus 16 Metern ging nur wenige Zentimeter am linken Pfosten vorbei. Ab diesem Moment zog Kottengrün das Tempo an, aber es dauerte bis kurz vor der Pause, ehe Zimmermann die Führung erzielte. Diese hätten wir vor der Pause sogar noch ausgleichen können. Schmie flankte in der 45. Minute einen Freistoß in Richtung Bit, aber der verpasste knapp und so ging es mit 1:0 für Kottengrün in die Pause.

Die 2. Halbzeit ist schnell erzählt. Den Start verschliefen wir komplett und nach einem Doppelschlag stand es nach 49 Minuten schon 3:0. Schritt für Schritt verloren wir die Ordnung und hätten uns über weitere Gegentore nicht beklagen dürfen. Außerdem waren wir viel zu lieb und Kottengrün konnte sich nach Belieben zu unserem Strafraum kombinieren. Offensiv fanden wir kaum noch statt und wenn, war der Kottengrüner Schlussmann auf dem Posten. Nach weiteren Gegentoren in der 61., 74. und 83. Minute stand es am Ende auch in dieser Höhe verdient 6:0.

Jetzt heißt es Mund abputzen und weitermachen. Nächste Woche geht es in Coschütz gegen Syrau. Dort müssen wir an die erste Hälfte oder die Leistung letzte Woche anknüpfen.


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