Im Schmelztiegel Europas

Naja, das mag im Sommer ja die passende Bezeichnung sein und auch noch eine Woche vor meiner Ankunft, aber ich war schon froh, dass ich meine Winterjacke eingepackt hatte. So sehr die Sonne auch schien, die Quecksilbersäule wollte nicht über die 19 Grad Marke klettern. In der Nacht waren es sogar teilweise nur 3 Grad…

Hitze ist aber nicht alles. Das Temperament und die Leidenschaft der Menschen sind durchaus feurig, aber vor allem sind die Menschen an Herzlichkeit kaum zu überbieten. Besonders gemerkt habe ich das bei meiner Vermieterin Julieta und ihren beiden Söhnen Julio und Francisco, die in Sevilla studieren und mit in der gleichen Wohnung in der Nähe der Bahnstation Santa Justa wohnten. Außerdem lebte noch Evan, ein Englischlehrer aus den USA, mit in der Wohnung, den ich aber wegen unserer unterschiedlichen Unterrichtszeiten kaum getroffen habe.

Die Stadt hat unglaublich viel zu bieten. Im Zentrum reiht sich eine Sehenswürdigkeit an die andere. Es gibt die Kathedrale mit der Giralda, etliche Kirchen (z. B. Basilica de la de Macarena), den Palast „Real Alcázar de Sevilla“, den Torre de Oro, El Metropol Parasol, la Plaza de Toros de la Real Maestranza, den Plaza España, … Ich bevorzuge aber die Parks. Auch davon hat Sevilla eine Menge, aber meine Favoriten waren ganz klar der Parque de María Luisa und Los Jardines del Real Alcázar.

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Ob im Parque de María Luisa, dem Parque de Miraflores, dem Parque del Alamillo oder einfach am Ufer des Kanals – Möglichkeiten zum Joggen gibt es viele. Eines sucht man aber in Sevilla leider vergebens: Berge und Hügel! Deshalb gewinnt man zwar viele tolle Eindrücken entlang der verschiedenen Strecken, aber um sich zu fordern muss man schon sehr lange unterwegs sein…

Wo Schatten ist, da ist auch Licht 😉 Zum Sight Seeing mit dem Fahrrad ist das natürlich optimal. Besonders gut ist, dass man sich bei Sevici auch für nur eine Woche anmelden kann. So kann man die „öffentlichen“ Fahrräder nutzen und muss sich keine Gedanken um den Transport von A nach B machen.

Der kleine Hunger zwischendurch lässt sich in den unzähligen Bars und Restaurants stillen. In der Nähe der Sehenswürdigkeiten sind die Preise locker doppelt so hoch wie in den abgelegenen Straßen und man bekommt deutlich kleinere Portionen. Fast alles kann man als Tapas oder als Menü bekommen. Zwei Sachen fand ich besonders lecker: Carrillada al Vino in der Abacería Puerta Carmona und das Solomillo al Whisky in der Bodega Dos de Mayo. Ein besseres Solomillo al Whisky habe ich noch nie gegessen. Außerdem kann ich von all den Nachspeisen nicht genug bekommen. Natillas und arroz con leche – sau lecker :9

Wie eigentlich immer in Spanien, habe ich meine Zeit vor Ort auch genutzt um mein Spanisch bei Babylon Idiomas aufzufrischen. Die Schule liegt direkt an der Alameda de Hércules und die Lehrer sind auch hier absolute Spitze. Dort habe ich wieder viele tolle und interressante Leute aus aller Herren Länder kennengelernt. Vielen Dank für die gemeinsame Zeit!

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Abends geht in Sevilla auch jeden Tag die Post ab. Ich war meist Salsa tanzen. Ich hatte vorher viel vom Azúcar gelesen, das gleich beim Torre de Oro zu finden ist, aber viel besser fand ich das Ohana in der Calle Balbino Marrón. Dort gibt es fast täglich Kurse und ab Mittwoch bis Samstag findet dort danach Party statt. Generell gibt es dort Rund um das Hotel Vilapol viele Clubs, Bars und Discos, in die auch die Einheimischen gehen und weniger Touristen anzutreffen sind.

Auch im Zentrum, in der Alameda Hércules und vor allem in Triana (Calle Betis) lässt sich gut feiern, aber um das alles zu ergünden, muss ich unbedingt noch einmal länger nach Sevilla kommen 😉

Kurz und knapp zusammengefasst: Es war ein genialer Urlaub in einer bezaubernden Stadt – nur leider zu kurz!

Mehr Bilder gibt es hier!


Uhuru gibt Workshop und Konzert in Plauen

Am 09. und 10. November (Samstag und Sonntag) finden die nächsten Trommelworkshops in Plauen statt. Das besondere ist diesmal, dass Uhuru am Samstag Abend ein Konzert mit seinen beiden Söhnen (Percussion-Duo “Habama”) gibt. Mehr Infos findet ihr unter http://www.afro-latinohaus.de
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Anmelden könnt ihr euch nur noch bis 31.10.13 unter post@afro-latinohaus.de – also beeilt euch!



Fundstück der Woche

Die Wahrheit über Amateurfußball!

Amateurfußball ist, wenn man als Abwehrspieler einen Ball völlig unbedrängt auf die benachbarte Kuhweide ballert und dafür noch von der versammelten Mannschaft ehrlich gefeiert wird. Frei nach dem Motto: „Endlich mal einer, der klare Dinger hinten raus spielt!“.

Amateurfußall ist, wenn bei jeder und wirklich jeder Verletzung das Eisspray gezückt wird. Egal ob Prellung, Zerrung, Riss, offener Bruch, Nasenbluten oder Gehirnerschütterung – die Dose mit dem kühlen Linderungswunder zückt der Betreuer, dessen letzter Erste-Hilfe-Kurs noch den Führerschein zum Anlass hatte, bei jedem Gebrechen seiner Schützlinge. Einer Amateurlegende nach ist ein Spieler, der sich vor dem Spiel komplett mit Eisspray einsprüht, für 90 Minuten unverwundbar…

Amateurfußball ist, wenn ein seniler Schiedsrichter mit gefühlten 80 Jahren noch das entscheidende Aufstiegsspiel pfeifen darf. Mit dem Bewegungsradius des Mittelkreises ist er der festen Überzeugung, jede Abseitsposition auf den Zentimeter zu erkennen, wobei er nach Ansicht der benachteiligten Mannschaft ohnehin „immer nur auf Zuruf“ der Zuschauer oder gegnerischen Spieler entscheidet.

Amateurfußball ist, wenn der Trainer jedem Spieler vor der Partie tief in die Augen schaut. Nicht etwa, um dort das Feuer aufs anstehende Spiel erkennen zu wollen, sondern vielmehr um den Promillepegel eines jeden Einzelnen einschätzen zu können.

Amateurfußball ist, wenn der Spielmacher, der es „wegen Arbeit und so“ schon seit Wochen nicht zum Training schafft, bereits vor der Halbzeit von Krämpfen geplagt vom Platz muss. Hätte der Betreuer nicht das Eisspray dabei gehabt, wäre nicht mal der Gang in die Kabine ohne das Stützen seiner Mitspieler möglich gewesen.

Amateurfußball sind abenteuerliche Spielstätten. Wenn der Rasenmäher der Gemeinde kurzfristig streikte, wird notfalls auf einer von Pilzen und Löwenzahn bewachsenen Rasenfläche gekickt. Genauso zum Amateuralltag gehören Seiten- und Torauslinien mit schwindelerregenden Kurven, die bis zu einem halben Meter ins Spielfeld ausschlagen. Aufgrund von mangelhaft gekreideten Plätzen kommt es auch öfters vor, dass der Schiedsrichter den längst verblichenen Elfmeterpunkt kurzerhand selbst ermitteln muss. Elf „gefühlte Meter“ läuft er dafür ab. Es ist dann aber auch nicht kriegsentscheidend, wenn der Schütze aus tatsächlichen 9 oder gar 13 Metern antreten muss. Willkommener Spaß: Schon als versenkt bejubelte Torschüsse, die in einer Pfütze oder Sandkuhle vor der Linie stecken bleiben.

Amateurfußball ist vor allem ein Sport für Altmeister. Ehemalige Topspieler aus der Umgebung schnüren hier noch ihre Bolzer und leben mehr von ihren alten Geschichten als ihren Taten auf dem Platz. Der Klassiker: Ein Mitvierziger, der früher schon „ganz hoch gespielt hat“, und dessen beide Kniebandagen an die unzähligen Kreuzbandrisse aus der Vergangenheit erinnern. Ärzte rieten dringlichst vom aktiven Spielbetrieb ab. Aber ohne gehts halt nicht. Einzig die Zweikämpfe werden nicht unbedingt mit der Härte aus vergangenen Tagen geführt.

Amateurfußball sind eingeflogene Blutgrätschen auf Kniehöhe, bei denen man auch mal mit einer Verwarnung davon kommt. Persönliche Zwiste zwischen verfeindeten Spielern aus den Nachbardörfern oder Stadtteilen können unter dem Deckmantel eines Fußballspiels mit aller Härte ausgefochten werden. Selten greift ein Schiedsrichter mit der nötigen Rigorosität durch. Klassischer Ausruf eines Spielers, der gerade rüde von den Beinen geholte wurde: „Spinnst du, Macker?! Ich muss morgen noch arbeiten!“ Klassischer Ausruf von den heimischen Zuschauern: „Der hat schon Gelb! Raus die Sau!“ Dabei ist es gänzlich unerheblich, ob der Spieler vorher überhaupt schon ein Foul begangen hat.

Stichwort Fans: Amateurfußball lebt auch von den Zuschauern. Zugegebenermaßen sind es nicht immer viele Fans auf diesem Niveau, aber jeder kleine Verein hat seine Stammzuschauer aus dem Dorf. Wo es Kümmerling und Bier gibt, findet man „die Originale“. Sie haben schon alles gesehen und mitgemacht. Sie verunsichern die Schiedsrichter und gegnerischen Spieler gern mit Beleidigungen unter der Gürtellinie. Folgliche Sportplatz-Verweise werden pöblend – aber routiniert – hingenommen. Stammzuschauer gehören quasi zum Inventar eines jeden Dorfvereines.

Amateurfußball ist, wenn man trotz einer bemerkenswerten Höhe von Restalkohol im Blut noch vor dem Spiel gefeiert wird, da man den gegnerischen Top-Stürmer schließlich am Vorabend „komplett unter den Tisch“ gesoffen hat. Taucht dieser am nächsten Tag dann nicht mal auf dem Spielberichtsbogen auf, ist das Sonderlob schon vor dem Anpfiff gewiss.

Amateurfußball sind die mit Abstand schlechtesten Schwalben, die man je gesehen hat. Wer sich über die Theatralik der Laien-Schauspieler von RTL-II-Reality-Soaps beschwert, hat zu wenig Zeit auf den Fußballplätzen der Kreisklasse verbracht.

Zum Amateurfußball gehört eine optimale Spielvorbereitung und volle Konzentration. So kann es durchaus passieren, dass die Bankspieler in der Halbzeitpause am Bratwurst-Stand bei Krakauer und Pommes anzutreffen sind. Kurz bevor der Coach mit dem Team wieder aus Kabine kommt, stehen die Jungs aber längst wieder auf dem Platz, um ihre Alibi-Dehnübungen zu machen. Der letzte Bissen wurde schnell mit einem Schluck Pils aus den Reihen der Zuschauer runtergespült…

Amateurfußball sind Verpflichtungen für Neuzugänge. Eine Kiste Bier zum Einstand, eine Kiste beim ersten Einsatz, eine beim ersten Tor, eine nach dem Versieben der Großchance kurz vor dem Abpfiff… Es wird ohnehin schon spekuliert, wann das Bier den Euro als Währung auf den Amateurplätzen ablöst.

Im Amateurfußball ist kein Platz für die Messis dieser Welt. Technisch versierte Spieler können sicher einen oder auch zwei Spieler per Übersteiger aussteigen lassen, aber spätestens beim dritten Gegner ist Sense. Im wahrsten Sinne des Wortes. Frei nach dem Motto: Ball oder Gegner dürfen vorbei – aber niemals beide gleichzeitig…

Amateurfußball sind Spieler im Bereitschaftsdienst. Wenn der Libero den Anruf von der Arbeit bekommt, wird das Handy auch mal kurzerhand aufs Spielfeld geworfen. Wird es zeitgleich im eigenen Strafraum brenzlig, wird der Chef am anderen Ende der Leitung auch mal Ohrenzeuge des Elfmeterpfiffes. Besitzt der Libero die Gabe der Antizipation und erkennt den gegnerischen Konter rechtzeitig, ist der Rückruf bei der nächsten Spielunterbrechung meist die beste Idee.

Gefunden unter: www.fussball-barnim.de


Andrés Blog mit neuem Design!

responsiveNachdem sich einige Zeit nicht so viel an meinem Blog verändert hat, wurde jetzt eine größere Überarbeitung notwendig. Neben dem neuen optischen Gewand ist mein Blog jetzt auch für Smartphones und Tablets optimiert (responsive Design). Es gibt mit Sicherheit noch ein paar Fehler und peu à peu sollen noch ein paar weitere Änderungen folgen. Über ein Feedback und Hinweise würde ich mich sehr freuen!

PS: Vielen Dank an Stefan Reinhold von http://www.vbk-technology.de, der mir bei ein paar Problemen geholfen hat.


Salsa im Herbst 2013!

Am Donnerstag, dem 26. September startet die neue Salsakursreihe der Los Mañaneros im Malzhaus in Plauen. Wie gehabt ist um 19 Uhr zunächst ein Anfängerkurs und ab 20:30 Uhr gibt es dann den Mittelstufenkurs.

Hier die Termine im Überblick:
26. September 2013
10. und 24. Oktober 2013
07. und 21. November 2013
05. Dezember 2013: Nikolausparty

Wer auch freitags Salsa in Plauen tanzen möchte, der sollte ins Dormero gehen. Dort gibt es wöchentlich Kurse von Salsacubano Los Amigos. Von 19 – 20 Uhr ist immer Grundkurs, von 20 – 21 Uhr ist Mittelstufenkurs und von 21 – 22 Uhr wird ein Fortgeschrittenenkurs angeboten.

Folgende Termine stehen fest:
13., 20. und 27. September 2013
04., 11., 18. und 25. Oktober 2013
01., 08., 15.,22. und 29. November 2013
06. und 13. Dezember 2013

Außerdem findet am 12. Oktober die 7. Karibische Nacht in den Kolonnaden in Plauen statt. Neben einem DJ sorgt die Band Con Tacto Latino für heiße Rhythmen und am Anfang gibt es einen Salsa-Crashkurs.
Hier die Facts: Einlass 20.00 Uhr / Beginn 21.00 Uhr / VVK 7,50€ / AK 9,50€

Voy a reír, voy a bailar, vivir mi vida lalalalá…

Hasta pronto!


El tiempo pasaba volando!

Ich kam am Samstagnachmittag in Barcelona an habe meine Sachen zunächst mal in meine Unterkunft gebracht. Das Haus war beim Parc de Joan Miró in der Nähe des Plaça d’Espanya und weil die Wohnung obersten Stockwerk befand, hatte man vom Balkon aus eine geniale Aussicht in Richtung Montjuïc und das Museu Nacional d’Art de Catalunya. In der Wohnung lebte auch Anna die Vermieterin. Eine deutsche, die aber seit einigen Jahren in Barcelona lebt – ¡Qué guay!
Am Abend schlenderte ich nach noch ein wenig durch das Distrikt Gracia, in dem gerade die Fiesta Major de Gràcia stattfand. Der Wettbewerb um die bestgeschmückte Straße wird begleitet von unzähligen Konzerten und Party durch die ganze Nacht.

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Am Sonntag habe ich dann mit Sport angefangen und meinen neuen Laufschuhen gleich mal meine Lieblingsjoggingstrecke in Barcelona hoch zum Monjuïc gezeigt. Nach einem ausgiebigen Mittagessen ging’s an den Strand. Naja, ich wollte eigentlich nur ein paar Pigmente haschen, aber den Sonnenbrand gab’s gratis dazu. Am Abend ging’s dann zum Salsatanzen ins Antilla.

Montag früh um 9 stand Spanischunterricht bei Babylon an. Wegen der Fiesta am Vorabend war ich etwas spät dran und musste bin gleich in die Klasse. Mein Lehrer im ersten Kurs war David. Aber die Stunde begann zunächst mit Wiedersehensfreunde, denn Nate, der auch schon in Madrid in meiner Klasse war, ist in der Zwischenzeit nach Barcelona gewechselt. Außerdem lernte ich noch Anna, Eileen, Andreea, und Kordula kennen. In der Pause ging es dann gleich mit reichlich Umarmungen weiter, als ich meine ganzen Lehrer Natalia und Marga aus den vergangenen Jahren traf. Nach einem Cortado hatte ich in der 2. Stunde wie im Vorjahr Unterricht bei Raquel. Nach der Schule und dem Joggen ging’s dann wieder in Richtung Gracia – diesmal aber nicht ganz so lange 😉

Am Dienstag zeigte sich mal wieder, dass die Welt ein Dorf ist. Auf dem Heimweg nach der Schule traf ich vor meinem Haus zufällig Sergio aus Zürich, der ebenfalls in Madrid in diesem Jahr in meiner Klasse war. Er war zum Urlaub gerade in Barcelona – unglaublich!!!
Weil meine Laufschuhe vom Montjuïc nicht genug bekommen konnten, ging ich erneut eine Runde laufen. Danach ging ich mit Anna lecker syrisch essen, weil es ihr letzter Tag in BCN war, bevor sie nach Shanghai musste. Am nächsten Tag sollte dann die nächste ausgefallene kulinarische Erfahrung folgen…

Am Mittwoch war abends natürlich Happy Miércoles angesagt. Dort traf ich dann auch Kimberly wieder, die nach wie vor in Barcelona lebt. Außerdem kam auch Sergio zum und einige andere alte Bekannte. Als ich der Mittwoch langsam dem Ende neigte, kam unseren chinesischen Mitschülern die Idee uns mal richtiges chinesisches Essen näher zu bringen. Also ging’s direkt zum Chinesen und dort wurde dann alles probiert, was kurz zuvor noch kreuchte und fleuchte – Entenkopf, Entenfüße, Frösche (nicht nur die Schenkel, sondern komplett), … Zu guter Letzt wurden dann noch extrem scharfe Chilischoten probiert. Das habe ich allerdings weggelassen, nachdem ich noch nie zuvor solche Schweißausbrüche gesehen habe. David, mein Lehrer, hatte am nächsten Tag noch damit zu kämpfen… Nach dem ganzen Essen brauchte ich natürlich noch etwas Bewegung und ging auf eine Runde Salsa ins Agua de Luna. Dort traf ich dann Andreea aus meiner Klasse.

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Nach der Schule und dem Joggen ging ich am Donnerstag mal in ein Galizisches Restaurant Essen. Im Anschluss ging ich wieder zum Salsatanzen im Antilla. Dort gab es mit Salsatap auch etwas Show geboten. Außerdem wurden wie immer ein paar Open Shines gezeigt. Der Abend war einfach genial! Deshalb ging es auch ein wenig länger 😉

Die Folgen dessen merkte ich am Freitag früh, denn ich musste mich schon ganz schön quälen um pünktlich um 9 in der Schule zu sein. Dort war es aber wie immer bei Babylon. Die Lehrer lassen dich den Schlafmangel mit ihrer Energie und Vitalität sehr schnell vergessen. Da es mein letzter Tag bei Babylon BCN in diesem Jahr war, hieß es am Nachmittag dann leider Abschied nehmen von den Lehrern und den Mitschülern. Nach einer Runde um den Montjuïc ging’s dann wieder ins Antilla, allerdings machte sich der Schlafmangel dann bemerkbar…

Nachdem ich am Samstag ausgeschlafen hatte, machte ich noch eine Tour durch die Stadt, die mich am Parc de L’Espanya Industrial und Sants Estacio in Richtung Camp Nou führte. Danach fuhr ich mit der Metro zum Plaça de Catalunya, schlenderte etwas die Ramblas herunter um dann über die Avinguda Parallel zurück in
Richtung meiner Unterkunft zu laufen. Verabschiedet von BCN habe ich mich dann im Antilla. Dort hat bis halb 4 noch einmal die Tanzfläche geglüht, bevor ich mit dem Taxi ab zum Flughafen musste.

Muchas gracias por esas vacaciones y a todos de Babylon. Es un placer conocer a vosotros! Y muchas gracias a Anna por el alojamiento y tu hospitalidad.
Os echo mucho de menos y voy a volver muy pronto!

Mehr Bilder gibts hier!


Eine Runde weiter!

Nach Toren von Chris Ulinski und Bit (11m) sind wir mit einem 2:0 (1:0) Sieg in Lauterbach in die nächste Pokalrunde eingezogen. Naja, dazwischen gab es reichlich fußballerische Magerkost…

Nächste Woche beim Saisonauftakt gegen Straßberg muss auf jeden Fall eine ordentliche Schippe drauf gelegt werden. In der nächsten Pokalrunde geht es dann eine Woche später gegen Irfersgrün.


Olympische Spiele zu Klagere

Am letzten WE fand nach jahrelangem Warten endlich das nächste Gartenfest an. Nach vielen fußballerischen Vergleichen zwischen Klagere (hochdeutsch Kleingera) und Coschütz, wurden die Kräfte diesmal gleich in mehreren Disziplinen gemessen. Ort des Geschehens war das Areal um den Dorfteich in Klagere, das in in den letzten Jahren auf Vordermann gebracht wurde, um als Schauplatz für ein Sportereignis der internationalen Spitzenklasse würdig zu sein…

Angetreten wurde in 4-Mann Teams, wobei aufgrund des demografischen Wandels grenzübergreifend gemischte Teams zulässig waren und auch Athleten teilnehmen durften, die nicht aus Coschütz oder Klagere stammen. Einzige Startvoraussetzung war die Mitgliedschaft beim SV Coschütz.

Bei der ersten Disziplin wurden bereits Höchstleistungen abgefordert. Vom Start aus musste zu einer Kübelspritze gesprintet werden. An dieser musste der Schlauch samt Düse befestigt werden um im Anschluss einige Flaschen vom Sockel zu spritzen. Da in der Kübelspritze aber etliche Löcher waren, musste permanent Wasser nachgeschüttet werden. Die Zeit wurde erst genommen, wenn alle Flaschen vom Podest gespritzt waren und die Teams wieder am Startpunkt waren. Dazu mussten jeweils zwei Athleten den Teich im Paddelboot überqueren.

In der nächsten Disziplin – Lattenschießen – waren fußballerisches Können, Schnelligkeit und ein gutes Gleichgewichtsgefühl gefordert. In der Staffel musste jeder Olympionike zunächst versuchen die Latte zu treffen, dann zum Teich sprinten, dort über den provisorischen Steg balancieren und vor dem Wechsel an den nächsten erneut gegen die Latte schießen. Für jeden Fehlschuss gab es 30 Strafsekunden.

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Der letzte Wettkampf war Biathlon. Dabei musste man in der ersten Runde zunächst zur Zielwasseraufnahme sprinten, Zielwasser zu sich nehmen, zurück zum Schießstand rennen und dort zwei Schüsse im Sitzen auf bewegte Glühbirnen abgeben. In der weiten Runde musste dann stehend auf Scheiben geschossen werden. Auch hier gab es je Fehlschuss 30 Strafsekunden.

Die strahlenden Sieger waren am Ende die Krawallbrüder, wobei nicht so richtig klar ist, nach welchen Kriterien die Auswertung erfolgte …

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Im Anschluss wurde der Abend mit griechischen Leckereien und reichlich Ouzo abgerundet.

Auf dass das nächste Gartenfest nicht ganz so lange auf sich warten lässt 😉

Mehr Bilder gibt’s hier!


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